Jena. Bürger können sich an Gestaltung beteiligen. Eine öffentliche Planungswerkstatt gibt es am 21. Februar.

  • Rahmenplan für Bahnhofsumfeld sowie die Westbahnhofstraße und Schillerstraße, einschließlich Engelplatz zum Stadtzentrum, soll erstellt werden.
  • Planungsvision mit einem Zeithorizont von 5 bis 30 Jahren.

Rund um den Westbahnhof verändert sich derzeit viel. Grund hierfür ist nicht zuletzt der große Neubau der Zeiss AG mit den damit verbundenen neuen Straßen, der perspektivisch geänderten Busführung und einer erhöhten Anzahl von Fahrgästen. Entsprechend gewinne der Westbahnhof als Tor zur Stadt weiter an Bedeutung und solle zusammen mit seinem Umfeld attraktiver werden, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Deshalb erstelle die Stadt Jena derzeit mit einem Planungsbüro bis Mitte 2024 einen Rahmenplan für das Bahnhofsumfeld sowie die Westbahnhofstraße und Schillerstraße, einschließlich Engelplatz zum Stadtzentrum.

Öffentliche Beteiligung

Jetzt sei die Meinung der Bevölkerung gefragt: Die erarbeiteten Entwurfsvarianten können ab Montag, 5. Februar, bis zum 16. Februar digital auf der städtischen Webseite eingesehen und kommentiert werden. Die Ergebnisse dieser Öffentlichkeitsbeteiligung werden im Anschluss ausgewertet und am 21. Februar bei einer öffentlichen Planungswerkstatt im historischen Rathaus der Stadt Jena vorgestellt.

Der Bürgermeister und Dezernent für Stadtentwicklung und Umwelt Christian Gerlitz (SPD) lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich zu beteiligen. „Um dem Ziel eines attraktiven, nachhaltigen und zukunftsweisenden Bahnhofs(-umfeldes) inklusive seiner Mobilitätsverknüpfung näherzukommen, möchte ich Sie hiermit aufrufen, sich an den Planungen zur Gestaltung der drei Teilbereiche Bahnhof Jena West, Westbahnhofstraße und Engelplatz zu beteiligen“, betont er.

Flexible Konzeption

In der Rahmenplanung werde eine unverbindliche Planungsvision mit einem Zeithorizont von 5 bis 30 Jahren erarbeitet. Es werden unterschiedliche Entwicklungsmöglichkeiten in Abhängigkeit der Flächenverfügbarkeiten und Mitwirkungsbereitschaft Dritter aufgezeigt, heißt es weiter. Im Ergebnis soll als Leitfaden für die Entwicklung des Planungsraums eine flexible Konzeption entstehen, in dem folgende Themenbereiche gebündelt werden:

● städtebauliche Gestaltung (z. B. Gebäude und Plätze)
● Nutzungen (z. B. Gewerbe und Bahn)
● Verkehrsfunktionen (Fuß- und Radwege, Bike+Ride, ÖPNV und Autoverkehr)
● Schaffung von Grün- beziehungsweise Freiflächen

Zur Beteiligung geht eshier.