Jena. Bei einem Wahlforum können Bürger mit Parteivertretern diskutieren, holländische Theatermacher kommen nach Jena zurück.

Wahlforum zur Migrationspolitik

Über migrationspolitiksche Themen werden am Donnerstag, 16. Mai, 19 Uhr Vertreter der Kommunalpolitik in Jena diskutieren. Geladen sind CDU, FDP, Grüne, Linke, SPD und Bprger für Jena ins StadtLab (Löbderstraße), teilt die Bürgerstiftung Jena Saale-Holzland mit, die neben dem Eine-Welt-Haus-Verein, der Lokalen Partnerschaft für Demokratie Jena und dem Beirat für Migration und Integration die Diskussionsrunde organisiert.

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„Der Fokus dieser Veranstaltung liegt darauf, die Bedeutung der Kommunalpolitik für ein freundliches und inklusives Miteinander in unserer Stadt hervorzuheben. Obwohl die meisten migrationspolitischen Entscheidungen auf europäischer, Bundes- oder Landesebene fallen, spielen lokale Maßnahmen eine entscheidende Rolle für die Gestaltung des Miteinanders in den Kommunen“, heißt es in der Ankündigung. Eine Anmeldung vorab ist nicht nötig.

Junge Harfinistinnen sind erfolgreich

Zwei junge Harfentalente aus Jena konnten bei einem bundesweiten Wettbewerb heraustechen. Karla Schleenvoigt, 12 Jahre alt, trat in der jüngsten Altersgruppe beim 10. VDH-Wettbewerb (Verband Deutscher Harfenisten) in Sonderhausen an und habe die Fachjury mit ihrer souveränen Darbietung beeindruckt, teilt die Musik- und Kunstschule Jena mit. Maya Waterstradt, 19 Jahre alt, erreichte als Jüngste in ihrer Altersgruppe ebenfalls die finale Runde.

Beide Schülerinnen seien aus Hunderten von Videoeinsendungen ausgewählt und erhielten die Chance, Pflicht- und Wahlpflichtstücke sowie Orchesterstudien vor einer international besetzten Jury zu präsentieren. Preise erlangten sie nicht, jedoch wertvolle Erfahrungen, teilt die Jenaer Musikschule mit.

„Wunderbaum“ gastiert am Theaterhaus Jena

Das Filmemacher-Paar Gena Rowlands und John Cassavetes zeigte in ihren Filmen die Schattenseiten des American Dream. Die Figuren straucheln in einer sexistischen, rassistischen, neoliberalen Gesellschaft und machten sich daran, echte Intimität zu finden. Die Regisseure des Independentfilms sind Inspiration für die Musiktheatervorstellung „John & Gena“ (Regie: Lizzy Timmers) im Theaterhaus Jena.

Weitere Nachrichten aus Jena:

Die niederländische Schauspieler und Theatermacher Elsie de Brauw, Wine Dierickx, Matijs Jansen und Bert Luppes zeigen ihre Lieblingsszenen aus John Cassavetes und Gena Rowlands Werk. Das Team von Wunderbaum, zuletzt am Theaterhaus Jena ansässig, wurde mit dem Stück unter die Top 10 der „BEsten Vorstellungen des Jahres 2023“ in den Niederlanden gewählt. Am Jenaer Theaterhaus ist es mit deutschen Untertitel zu sehen: 7. und 8. Juni, jeweils 20 Uhr. Kartenvorverkauf: Tourist-Information Jena.

Tschernobylverein zieht Resümee

Der Jenaer Tschernobylverein resümierte bei seiner Mitgliederversammlung das vergangene Jahr. Die Vereinsmitglieder konnten wieder Weihnachtsgeschenke an belarussische 200 Kinder in zwei Schulen und Kindergärten übergeben sowie Pflegefamilien und Kinder der Förderschule unterstützen. Durch Spenden der Crowdfundingaktion der Stadtwerke Jena konnte ein Theaterbesuch für die Kinder vieler Dörfer organisiert werden. „Dazu muss man wissen, dass es keinen Nahverkehr zwischen der Kreisstadt Krasnapolle und den Dörfern Koselje, Cholmy und Potschebu gibt, die einen Besuch der Kinder im Theater ermöglichen würden“, teilt der Vorstand mit.

Mitgliederversammlung des Jenaer Tschernobylvereins mit Vereinsmitglied Peter Röhlinger, Alt-Oberbürgermeister der Stadt Jena (rechts im Bild).
Mitgliederversammlung des Jenaer Tschernobylvereins mit Vereinsmitglied Peter Röhlinger, Alt-Oberbürgermeister der Stadt Jena (rechts im Bild). © Tschernobylverein | Tschernobylverein

Ausfallen musste dieses Mal ein Kinderaufenthalt für die belarussischen Kinder aus den kontaminierten Dörfern durch Regelungen von Weißrussland. Der Verein unterstütze vor Ort ein Campingprojekt in Belarus.