Auszeichnung für Kita „Anne Frank“ aus Jena

Das Thüringer Eltern-Kind-Zentrum in Jena hat nicht nur für Kinder und deren Eltern offene Türen, erklären Alena Ipatova und Daniel Müller. Für ihr innovatives Konzept erhält die Kita einen Preis.

Das Thüringer Eltern-Kind-Zentrum in Jena hat nicht nur für Kinder und deren Eltern offene Türen, erklären Alena Ipatova und Daniel Müller. Für ihr innovatives Konzept erhält die Kita einen Preis.

Foto: Thorsten Büker

Jena.  10.000 Euro Preisgeld warten auf das Thüringer Eltern-Kind-Zentrum in Jena. Der Kindergarten setzt sich gegen eine große Anzahl an Bewerbern durch

Das Thüringer Eltern-Kind-Zentrum „Anne Frank“ aus Jena gewinnt den zweiten Platz des Deutschen Kita-Preises in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ und freut sich über 10.000 Euro Preisgeld. Das Bundesfamilienministerium und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) gaben die Preisträger in einer digitalen Live-Show mit Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht und Silbermond am Mittwochabend bekannt, berichtet die DKJS.

Aus über 1200 Bewerbungen konnten sich 20 Finalisten qualifizieren, die in einem mehrstufigen Prozess ausgewählt wurden. Anfang Juni hat eine 17-köpfige Jury aus Wissenschaft, Fachpraxis, Gewerkschaften, Politik und Eltern die zehn Preisträger des Deutschen Kita-Preises 2021 ausgewählt.

Der mit 25.000 Euro dotierte erste Platz in der Kategorie „Kita des Jahres“ geht nach Oranienburg-Wörlitz in Sachsen-Anhalt an die Integrative Sprach-Kita „Villa Sonnenschein“. Den ersten Platz in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ vergab die Jury an das Bündnis „BildungsCampus Tarp“ in Schleswig-Holstein.

Bis zum 15. Juli können sich Kitas und Initiativen für den nächsten Durchgang des Deutschen Kita-Preises bewerben.