„Beim Radverkehr größer denken in Jena“

Jena.  In unserer Reihe „3 Fragen an“ kommt heute Lutz Jacob zu Wort, er ist Chef des Radverkehrsbeirates im Stadtrat.

Lutz Jacob

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Foto: Foto: Arlene Knipper

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Der Beirat für Radverkehr hat sich am Dienstag zur ersten Sitzung des Jahres getroffen. Im Vorfeld sprach die Redaktion mit Lutz Jacob, dem Vorsitzenden des Stadtratsgremiums.

1. Was liegt an? Wir beschäftigen uns mit neuen Radwegen, die im Rahmen des Projekts Saalewege entstehen sollen. Da geht es um Wege nach Kunitz, nach Maua und um ein Stück in Burgau. Außerdem wollen wir über die Auswertung von Radverkehrsdaten aus den Zählstellen sprechen. Im Laufe des Jahres wird es sicher auch um das Radverkehrskonzept gehen, es muss aktualisiert werden. Ich persönlich würde mir wünschen, dass beim Radverkehr künftig mutiger und größer gedacht wird.

2. Wo ist das Problem? Letztlich hängt es immer am Geld. Große Dinge werden erst dann möglich, wenn hohe Fördergeldquoten in Aussicht stehen. Schön wäre es, wenn der Radverkehr ein selbstständiger Posten im Haushalt wäre. Dann könnte die Stadt klar abrechnen, wie viel haben wir für den Radverkehr ausgegeben und wie viel für andere Verkehrsträger.

3. Kommt der Radweg vom Westbahnhof zum Beutenberg am Bahndamm? Knackpunkte sind wohl die Brücke und eine Fläche mit Altlasten. Es gab allerdings Verschiebungen, und die Finanzierung ist meines Wissens noch nicht klar. Zumindest die Planung soll aber in näherer Zukunft beginnen.

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