Camburger Kriegerdenkmal wird 100

Kriegerdenkmal Camburg

Kriegerdenkmal Camburg

Foto: Danny Schönau

Camburg.  Seit 100 Jahren ist das Denkmal, das 2019/20 aufwendig saniert wurde, ein Ort des Gedenkens.

Am 26. November 2022 ist es auf den Tag genau 100 Jahre her, als das Denkmal zur Erinnerung der Gefallenen des 1. Weltkrieges auf dem Camburger Friedhof eingeweiht wurde. An 26. November 1922 wurde ein zentraler Ort geschaffen, der dem ehrenden Gedenken an die in den Kriegsjahren 1914-1918 gefallenen Camburger Väter und Söhne geweiht wurde.

Den Anstoß zum Bau des Denkmals gab der damalige Camburger Kriegerverein. Mit der Bauausführung betraute man den angesehenen Saalecker Architekten Graumüller. Die ehrende Einweihung erfolgte am Totensonntag 1922 durch den damaligen Oberpfarrer Superintendent Füßlein.

Im Laufe der Jahre geriet das Denkmal etwas in Vergessenheit. In den 60/70er Jahren kümmerten sich Kulturbund Camburg und Männerchor um die Pflege. Irgendwann blieb die regelmäßige Pflege aus. Gelegentlich haben Bürger versucht, das Interesse am Denkmal wieder zu wecken, aber fanden über viele Jahre kein Gehör.

Nach vielen Jahrzehnten hatte die Verwitterung dem Denkmal so stark zugesetzt, so dass die Namen der Gefallenen nicht mehr lesbar waren. In einer Privatinitiative gelang es, Sponsoren zu akquirieren, um das Denkmal 2019/2020 zu sanieren und es am Totensonntag 2020 in neuem Glanz einzuweihen.

„Weiterhin soll uns das Denkmal, auch im Sinne seiner Erbauer, ein Ort der Trauer und des Gedenkens an die gefallenen Vorfahren unserer Stadt sein“, schreibt die Interessengemeinschaft Geschichts- und Heimatpflege Camburg.