Demokratie-Projekte zum „Pilgern um den Dohlenstein“

Kahla.  Gemeinsam haben sich Mitglieder von Demokratie-Projekten der Kirche und der Bürgerschaft in Kahla auf den Weg zum „Pilgern um  den Dohlenstein“ gemacht.

Gemeinsam haben sich Mitglieder verschiedener Demokratie-Projekte der Kirche und der Bürgerschaft in Kahla am Sonnabend auf den Weg zum „Pilgern um  den Dohlenstein“ gemacht. Dabei wurde über wichtige Werte für die Demokratie nachgedacht und geredet. 

Gemeinsam haben sich Mitglieder verschiedener Demokratie-Projekte der Kirche und der Bürgerschaft in Kahla am Sonnabend auf den Weg zum „Pilgern um  den Dohlenstein“ gemacht. Dabei wurde über wichtige Werte für die Demokratie nachgedacht und geredet. 

Foto: Anne-Katrin Linde

Pilgern ist in. Sich auf den Weg machen, die Heimat oder die Fremde zu Fuß erkunden und dabei den eigenen Gedanken freien Lauf zu lassen, entdecken immer mehr Menschen als Herausforderung und beglückende Erfahrung. So mancher hat dabei gelernt, unnötigen Ballast abzuwerfen und sich auf das zu besinnen, was wirklich Wert hat für das eigene Leben.

Was für das Leben des Einzelnen gilt, hat auch Bedeutung für das Zusammenleben in der Gemeinschaft, für das Funktionieren der Demokratie.

Diese Erfahrungen haben Teilnehmer des Projektes „Demokratie gewinnt“ der Diakonie der evangelischen Kirche Mitteldeutschland gemacht. Das bietet eine Qualifizierung für „Demokratieberater" an – Menschen, die sich gegen alle Formen von Diskriminierung und Rassismus, gegen rechte Parolen sowie Demokratiefeindlichkeit stellen.

Die gleichen Ziele verfolgen auch der Demokratieladen in Kahla und die örtliche Akteursgruppe, die sich für ein demokratisches Miteinander in ihrer Heimatstadt einsetzen.

Gemeinsam sind jetzt am Wochenende Teilnehmer der beiden Demokratie-Projekte zum „Pilgern um den Dohlenstein“ aufgebrochen. Mit der Kahlaer Pfarrerin Elisabeth Wedding und Pilgerberaterin Andrea Sönnichsen aus Hamburg haben sich mehr als ein Dutzend Frauen und Männer auf den Weg gemacht, um beim Wandern über Werte unserer Gesellschaft nachzudenken und darüber zu reden, wie sie am besten verteidigt werden können. Im Oktober soll es eine Fortsetzung geben.