DFB verhängt hohe Geldstrafe gegen Drittligist FC Carl Zeiss Jena

Jena.  Pyrotechnik gezündet, den Schiedsrichter mit Bier überschüttet: Wegen unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger in sechs Fällen muss der FC Carl Zeiss Jena eine Geldstrafe von 24.260 Euro zahlen.

Von den sechs aktuellen Fällen wiegt wohl der vom 3. November 2018 im Spiel gegen Hansa Rostock am schwersten: Es kam zu einem Handgemenge, Pyrotechnik wurde gezündet.

Von den sechs aktuellen Fällen wiegt wohl der vom 3. November 2018 im Spiel gegen Hansa Rostock am schwersten: Es kam zu einem Handgemenge, Pyrotechnik wurde gezündet.

Foto: Sascha Fromm (Archivfoto)

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Fußball-Drittligist Carl Zeiss Jena ist vom DFB-Sportgericht mit einer hohen Geldstrafe belegt worden. Wegen sechs Fällen eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger und wegen eines nicht ausreichenden Ordnungsdienstes müssen die Thüringer 24.260 Euro zahlen. Das teilte der DFB am Montag mit. Fraglich ist, ob Jena die Strafe akzeptiert. Erst Mitte Dezember hatte der Club angekündigt, in einer anderen Strafsache in Bezug auf den Einsatz von Pyrotechnik gegen den DFB vor ein Zivilgericht zu ziehen.

Von den sechs aktuellen Fällen wiegt wohl der vom 3. November 2018 im Spiel gegen Hansa Rostock am schwersten. In der 55. Minute war es im Bereich der Haupttribüne zu Tumulten zwischen Rostocker und Jenaer Zuschauern gekommen, wobei auch Sicherheitszäune überstiegen wurden. Es kam zu einem Handgemenge, in dessen Verlauf Pyrotechnik gezündet wurde. Der Schiedsrichter musste das Spiel ab der 58. Spielminute für sechs Minuten unterbrechen. Nach dem Schlusspfiff wurde der Schiedsrichter mit einem Gegenstand beworfen und mit Bier überschüttet.

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