Drei Fragen an: Marion Claus, Bürgermeisterin von Zimmern

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Marion Claus (parteilos) ist am 12. Juni als Bürgermeisterin von Zimmern wiedergewählt worden.

Marion Claus (parteilos) ist am 12. Juni als Bürgermeisterin von Zimmern wiedergewählt worden.

Foto: Angelika Schimmel

Zimmern.  Vogelwarte soll in Zimmern entstehen

Marion Claus (parteilos) ist am 12. Juni als Bürgermeisterin von Zimmern wiedergewählt worden. Die 57-Jährige erhielt 82,7 Prozent der Stimmen und geht nun in ihre dritte Amtszeit.

1. Sind Sie mit dem Ergebnis zufrieden?

Auf jeden Fall, das liegt etwa im Schnitt meiner vorherigen Ergebnisse. Ich hätte mir aber eine höhere Wahlbeteiligung als 67,3 Prozent gewünscht. Vielleicht haben einige Leute gedacht, „sie wird es doch sowieso“ und haben deshalb nicht gewählt. Ich sage immer: Wer zur Wahl geht, bekennt sich auch zu etwas. Neu war indes ja auch, dass ich mich erstmals habe offiziell aufstellen lassen und die Wähler nicht einfach meinen Namen auf die Zettel geschrieben haben.

2.Wie ist es dazu gekommen?

Wir haben in Zimmern einen tollen Gemeinderat, in dem vorrangig junge Männer sitzen, die die Aufgabe richtig leben und mitdenken. Da wir aktuell zwei, drei Projekte in Planung haben, die wir anpacken wollen, haben sie mich mehr oder weniger dazu gedrängt, dass ich offiziell als Kandidatin antrete.

3.Was sind denn die Projekte, die Sie nun in der neuen Amtszeit angehen wollen?

Einerseits läuft das Kläranlagen-Projekt mit Jenawasser. Hier ist es mir wichtig, dass wir das Dorf und die Haushalte mitnehmen und den Leuten die eventuelle Angst vor dem nehmen, was da auf sie zukommt. Denn an sich ist das ja eine gute Sache für Zimmern. Andererseits wollen wir damit beginnen, das alte Trafohäuschen zu einer Vogelwarte umzubauen. Die meisten Hürden sind überwunden, die Förderzusage ist da. Wir haben da eifrige Leute im Ort, für die das Projekt eine Herzenssache ist und die es in diesem Jahr zu Ende bringen wollen. Ansonsten ist in Zimmern viel geschafft, wir waren ja auch noch mal in der Dorferneuerung. Baulich steht also erstmal nicht viel an.

Es fragte Marcus Voigt