Ein Herz für Schwerstkranke

Jena.  Zum dritten Male unterstützt der Verein „Leben heißt auch Sterben“ per Spenden-Initiative die Jenaer Palliativmedizin. Rekorderlös: 12.500 Euro.

Mitstreiter des Vereins „Leben heißt auch Sterben“. In der vordersten Reihe in schwarzen Shirts zu sehen sind die Mitglieder des Vereins, in den hinteren Reihen die Teams der Palliativabteilung.

Mitstreiter des Vereins „Leben heißt auch Sterben“. In der vordersten Reihe in schwarzen Shirts zu sehen sind die Mitglieder des Vereins, in den hinteren Reihen die Teams der Palliativabteilung.

Foto: Schleenvoigt/UKJ

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Gleich drei Schecks hat der Verein „Leben heißt auch Sterben“ am Donnerstag an die Palliativmedizin des Uni-Klinikums übergeben. Vorsitzende Claudia Koppe konnte einen Reinerlös der Charity-Veranstaltungen des Vereins im Oktober von 12.567,58 Euro vermelden. 11.111 Euro gehen an die Abteilung Palliativmedizin und werden unter anderem für die „guten Seelen“ verwendet – eine geteilte Personalstelle, die durch den Verein im Jahr 2013 geschaffen wurde. 1111 Euro kommen dem Kinderpalliativ-Team zugute, und 345,58 Euro sollen das Ambulante Palliativteam (SAPV) bei der Materialbeschaffung unterstützen. Mit diesen Zahlen toppt der Verein seine bisherige Arbeit, die vor sechs Jahren mit der ersten Benefizveranstaltung begann. Der 26. Oktober 2019 stand in Jena ganz im Zeichen der Palliativmedizin. Ganztags wurde in der Uni über die Palliativmedizin informiert. Und am Abend kochten Starköche für den guten Zweck im Planetarium: Ralf Zacherl, Stefan Marquard, André Großfeld und Pia-Engel Nixon. Die Band Tonbandgerät steuerte ein musikalisches Schmankerl bei, und die Show des Planetariums sicherte Ausflüge ins Weltall und zurück. „Dass die Arbeit für Schwerstkranke und Sterbende eine solche Unterstützung findet, und das nun bereits zum dritten Mal, ist eine Wertschätzung aller Menschen, die von uns betreut werden und die hier arbeiten“, sagte Ulrich Wedding, der Chefarzt der Abteilung und Vorsitzende der Hospiz- und Palliativ-Stiftung.

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