Kommentar: Ein Punkt für die Moral

Holger Zaumsegel über den Punktgewinn des FC Carl Zeiss Jena in Mannheim.

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Drei Spiele in Folge ohne Niederlage – der FC Carl Zeiss Jena erlebt aktuell die bisher beste Phase einer mehr als bescheidenen Saison in der 3. Fußball-Liga. Die Mannschaft kämpft, die Mannschaft will, das hat sie in Mannheim wieder gezeigt.

Dass es am Ende nicht zum Sieg gereicht hat, ist umso bitterer für den Thüringer Traditionsverein. Denn der Elf-Punkte-Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze bei 14 noch ausstehenden Spielen ist immer noch extrem groß.

Trotzdem ist der Punktgewinn beim Aufsteiger Waldhof Mannheim, der in spielerischer Hinsicht zu den besten Mannschaften dieser 3. Fußball-Liga gehört und völlig zu Recht um den Aufstieg mitspielt, einer für die Moral.

Und vielleicht sogar einer, der am Ende noch wichtig wird.

Denn mit dem FCC unter René Klingbeil ist der Glaube, dass die Thüringer doch noch Chancen auf den Klassenerhalt haben, wieder minimal gestiegen. Der 38-Jährige macht bisher einen super Job und untermauert somit, dass die Entlassung von Rico Schmitt kein Fehler war. Mit der Systemumstellung von 3-5-2 auf 4-4-2 hat er zudem sein taktisches Geschick unter Beweis gestellt und gezeigt, dass er einen Gegner lesen kann.

Gibt es eine Variante mit Klingbeil als Teamchef – Tomislav Piplica könnte als Lizenzinhaber fungieren – oder muss der Interimstrainer des FCC gleich wieder in die zweite Reihe rücken?

So oder so: Ein funktionierendes und harmonierendes Trainergespann ist der Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft beim FC Carl Zeiss Jena – egal, in welcher Liga das auch sein mag.

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