Entscheidung in Lizenzierung gefallen: FC Carl Zeiss Jena bleibt in der Regionalliga

Tino Zippel
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Der FC Carl Zeiss Jena bleibt in der vierten Liga.

Der FC Carl Zeiss Jena bleibt in der vierten Liga.

Foto: Tino Zippel

Jena.  Der DFB hat seine Entscheidungen im Lizenzierungsverfahren verkündet: Ein Ex-Jenaer darf jubeln.

Nun ist es definitiv: Der FC Carl Zeiss Jena bleibt in der vierten Liga – ein Aufstieg durch die Hintertür in die dritte Liga ist vom Tisch. Der Deutsche Fußball-Bund teilte am Freitagabend mit, dass Viktoria Berlin die Lizenz für die dritte Liga erhalten hat.

Nach der abgebrochenen Spielzeit in der Regionalliga Nordost hatte der Nordostdeutsche Fußballverband Viktoria Berlin als Aufsteiger gemeldet. Der Hauptstadtclub hatte zunächst Probleme, eine geeignete Spielstätte nachzuweisen, und fragte gar in Erfurt an, ob das Steigerwaldstadion als Ausweichstätte in Betracht kommt. Berlin meldete schließlich das Olympiastadion, absolviert aber den Großteil der Spiele im Jahnsportpark.

KFC Uerdingen erhält keine Lizenz

Wie der DFB am Freitagabend vermeldete, stehen nach der Sitzung des Zulassungsbeschwerdeausschusses und der anschließenden Beschlussfassung des DFB-Spielausschusses 17 von 20 Clubs für die Saison 2021/2022 offiziell fest. Darunter ist der SV Meppen, der trotz nicht erfolgter sportlicher Qualifikation an die Stelle des KFC Uerdingen rückt. Der KFC konnte die erforderliche wirtschaftliche Leistungsfähigkeit im Rahmen des Verfahrens nicht nachweisen und hat daher keine Zulassung für die kommende Spielzeit erhalten.

Ein Club, der trotz sportlichen Klassenerhalts in der dritten Liga keine Zulassung bekommt, wird an das Ende der Abschlusstabelle gesetzt. Die Anzahl der aus sportlichen Gründen abgestiegenen Klubs vermindert sich entsprechend. Der SV Meppen mit dem Jenaer Ex-Trainer Rico Schmitt hatte sportlich in der abgelaufenen Saison den 17. Rang belegt und rückt nun auf einen Nichtabstiegsplatz. Es ist die erste Nichtzulassung in der dritten Liga für einen sportlich qualifizierten Club seit dem TSV 1860 München im Sommer 2017.

Drei Positionen in dritter Liga noch zu vergeben

Drei Positionen sind im Teilnehmerfeld der dritten Liga noch zu besetzen. Dabei geht es um drei Aufsteigerplätze. In der Regionalliga Südwest steht der SC Freiburg II zwar als Meister fest, die dortige Saison wird allerdings erst an diesem Wochenende abgeschlossen. In der Regionalliga West muss der Westdeutsche Fußballverband als zuständiger Ligaträger seinen Aufsteiger dem DFB ebenfalls noch offiziell melden. Den ersten Rang hatte nach dem letzten Spieltag Borussia Dortmund II belegt.

Das letzte Ticket wird sportlich in den Aufstiegsspielen zwischen dem 1. FC Schweinfurt 05 und dem TSV Havelse vergeben. Die beiden Partien werden am 12. und 19. Juni ausgetragen.

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