Experten informieren am Welt-Sepsis-Tag

Jena  Mitarbeiter der Sepsis-Stiftung werden am Freitag in der Magistrale des Klinikums sein

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Weltweit stirbt etwa alle vier Sekunden ein Mensch an einer Sepsis. Auch in Deutschland gilt die Erkrankung als dritthäufigste Todesursache.

Was bedeutet dieser lebensbedrohliche Zustand für die Betroffenen? Lässt sich eine Sepsis verhindern? Was ist beim Behandeln wichtig? Darüber aufzuklären steht im Mittelpunkt des jährlichen Welt-Sepsis-Tags am 13. September. Mitarbeiter der Sepsis-Stiftung werden am Freitag in der Magistrale des Klinikums mit einem Info-Stand vertreten sein. Gegen eine Spende können Besucher Lose erwerben und das Buch „Wir von der anderen Seite“ gewinnen. Darin beschreibt Drehbuchautorin Anika Decker, wie sie sich nach einer Sepsis wieder zurück ins Leben gekämpft hat. Der Info-Stand reiht sich ein in die aktuelle Ausstellung, die zurzeit in der Magistrale des Klinikums zu sehen ist. Unter dem Titel „Sepsis und Infektion im Spiegel der Kunst“ können Besucher bis Ende November ganz unterschiedliche künstlerische Herangehensweisen an das Thema Sepsis und Infektion erleben. Gezeigt werden unter anderem berührende Bilder, die Geschichten erzählen und im Gedächtnis bleiben – wie die Illustrationen des Sepsis-Überlebenden Gary Black, der seine Erlebnisse in einem Buch und zahlreichen Bildern verarbeitet hat. Die Werke des Illustrators Gary Andrews fokussieren auf die Perspektive der Angehörigen: Der Zeichner und Vater zweier Kinder führte ein grafisches Tagebuch über die Freuden des Familienlebens mit Cartoons. Im Oktober 2017 verlor er völlig unerwartet seine Frau Joy durch eine Sepsis. Das Tagebuch führte er weiter. (red)

Infostand am Freitag, 10 bis 16 Uhr

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