FCC-Verteidiger Grösch: „Haben Spiel in der ersten Halbzeit hergeschenkt“

Jena  Marius Grösch, Innenverteidiger des FC Carl Zeiss-Jena, findet nach dem 1:3 bei 1860 München kritische Worte

Marius Grösch

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Foto: Frank Steinhorst

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Marius Grösch ersetzte Kapitän Dominic Volkmer bei der 1:3-Niederlage des FC Carl Zeiss Jena im Spiel der 3. Fußball-Liga bei 1860 München in der Innenverteidigung. Wir sprachen mit ihm.

Wie ist der Spielverlauf aus Ihrer Sicht einzuschätzen?

Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit hergeschenkt. In der zweiten Halbzeit haben wir die richtige Antwort gegeben und uns dann leider nicht belohnt. In der Situation, in der wir sind, darf es uns nicht passieren, dass wir nach Standardsituationen nicht da sind, nicht wach sind und keine Zuordnung haben.

Welche Schlussfolgerungen ziehen Sie aus der Niederlage für das Spiel nächste Woche in Chemnitz?

Schwierig, das direkt nach dem Spiel zu sagen. Vielleicht, dass es nur von der Einstellung her geht wie in der zweiten Halbzeit, wo wir aggressiver waren und uns meiner Meinung nach auch gute Chancen herausgespielt hatten. Aber wir dürfen auf keinen Fall wieder die Anfangssituation verschlafen. Wir müssen in der Situation, in der wir sind, mehr Durchschlagskraft bei Standards als der Gegner haben.

War es heute ein Problem, dass Dominic Volkmer gefehlt hat?

Ich denke, es ist mühselig darüber zu reden, wer alles fehlt. Wir haben eine schlagkräftige Truppe. Jeder will spielen, jeder beansprucht einen Platz und dann muss er es heute zeigen. Dass haben wir im Kollektiv nicht geschafft.

Worauf kommt es jetzt an?

Jetzt gilt es, sich wieder aufzubauen. Die Punkte sind eine Katastrophe, unser Tabellenplatz ist eine Katastrophe und unsere Aufmerksamkeit in den entscheidenden Momenten ist aktuell auch eine Katastrophe. Daran müssen wir arbeiten, das müssen wir knallhart ansprechen und ändern. Ansonsten haben wir keine Chance.

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