Feintool Jena bekommt Gütesiegel „Starke Zukunft“

Jena.  Für die Auszeichnung wurde geprüft, wie gut die Finetool sich um ihre Mitarbeiter kümmert. Und ob die Personalstrategie zukunftsorientiert sei.

Roswitha Weitz, Steffen Nipperdey, Bernd Decker, Stephan Fauth und Grit Booth (von links) freuen sich über das Gütesiegel für Feintool Jena.

Roswitha Weitz, Steffen Nipperdey, Bernd Decker, Stephan Fauth und Grit Booth (von links) freuen sich über das Gütesiegel für Feintool Jena.

Foto: NAThüringen

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Das Institut der Wirtschaft Thüringens (IWT) hat der Finetool Jena das Gütesiegel „Starke Zukunft“ für ein nachhaltiges Personalmanagement überreicht. Das Unternehmen stellt in erster Linie Teile für Verbrennungsmotoren her.

Für die Auszeichnung bewertete das Institut das Technologieunternehmen in den Kategorien: Personalentwicklung, Chancengleichheit und Vielfältigkeit sowie Kommunikation und Wissen. „Besonders hervorzuheben sind die Fortbildungsmöglichkeiten, die die Mitarbeiter haben“, sagte Roswitha Weitz, Geschäftsführerin des IWT, bei der Übergabe. Die Basis dafür seien die jährlichen Gespräche zwischen Führungskräften und Mitarbeitern, sagt Steffen Nipperdey, Personalleiter der Feintool. Je nach den Bedürfnissen der Mitarbeiter könne man dann verschiedene Fortbildungen anbieten. Darunter würden etwa IT- oder Kommunikationsthemen fallen. Das Unternehmen stellt den Angestellten einige Lerninhalte digital zur Verfügung.

Mitarbeiter aus 20 verschiedenen Nationen

Ein weiteres Kriterium für die Auszeichnung waren Chancengleichheit und Vielfältigkeit. „Es ist unwichtig, woher jemand kommt, solange er sich für das Fach interessiert und qualifiziert ist“, sagt Nipperdey dazu. Knapp zehn Prozent der 260-köpfigen Belegschaft haben Migrationshintergrund. Wichtig sei lediglich, dass die Mitarbeiter Deutsch können - um die Sicherheitsanweisungen zu verstehen. Die internationalen Mitarbeiter kommen aus 20 verschiedenen Nationen - unter anderem China, Syrien und Nigeria. Der Frauenanteil des Unternehmens liegt zwischen 15 und 20 Prozent. „Dass verhältnismäßig wenig Frauen in unserer Branche arbeiten, ist sicher historisch bedingt. Wir versuchen den Anteil mindestens auf dem jetzigen Niveau zu halten“, sagt Nipperdey

Das Gütesiegel berechtigt das Unternehmen dazu, am Nachhaltigkeitsabkommen Thüringen teilzunehmen. Das Abkommen ist ein freiwilliges Netzwerk zwischen der Landesregierung und der lokalen Wirtschaft, um Themen wie Klima- und Umweltschutz zu diskutieren.

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