Felix Magath und der FCC

Nur der FCC – der Wochenrückblick: OTZ-Chefredakteur Jörg Riebartsch auf der Suche nach Blutgrätschen, Abseitsfallen und Seitfallziehern

Jenas neuer Spieler Anton Donkor wirft einen Medizinball. Foto: Tino Zippel

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Felix Magath hat nie für den FCC gespielt. Aber seit dem Trainingsauftakt diese Woche in der Drittliga-Stadt Jena wissen wir, er hätte es tun können. Magath war selbst Fußballer, brachte es unter anderem zum Europameister. Lange Jahre spielte er für den Hamburger SV. Später wurde er Trainer, unter anderem beim Hamburger SV, und hat seitdem den Spitznamen Quälix weg, weil er seine Spieler mit Medizinbällen rumhantieren ließ.

Und genau das tat der FCC zum Trainingsauftakt auch seinen Spielern an. Sechs Kilo sind die Dinger schwer und wie die Fotodokumente der Ostthüringer Zeitung zudem belegen, mittlerweile gelb. Zu meiner Jugend waren die runden Mühlsteine noch orangefarben. Manchmal waren die braunen Lederbälle für das Training aber nach Regen auch so schwer, weil mit Wasser vollgesogen, dass man dachte, der Trainer habe sie mit Medizinbällen vertauscht. Autsch.

Mit dem VfL Wolfsburg wurde Magath als Trainer sogar mal Deutscher Meister (ja, gelegentlich werden nicht die Bayern Meister), und zwar in der Saison 2008/2009. Ob es an den Medizinbällen lag? Wir wollen mal sehen, was diese beim FCC bewirken.

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