Freie Fahrt auf der Kreisstraße nach Jägersdorf

Symbolischer Banddurchschnitt an der sanierten Kreisstraße Jägersdorf-Schöps. 

Symbolischer Banddurchschnitt an der sanierten Kreisstraße Jägersdorf-Schöps. 

Foto: Dienstleistungsbetrieb SHK

Jägersdorf.  Der Saale-Holzland-Kreis finanzierte die Sanierung der Huckelpiste. Zwei schlechte Brücken bleiben weiterhin für schwere Fahrzeuge gesperrt

Die Kreisstraße K168 Schöps-Jägersdorf ist wieder offiziell freigegeben. Die Straße war zuletzt voll gesperrt. Die 440 Meter lange Straße war im Auftrag des Saale-Holzland-Kreises auf einer Breite von großenteils 5,50 Meter ausgebaut worden, teilt das Landratsamt mit.

Saniert wurde im sogenannten Hocheinbau: Dazu wurden zehn Zentimeter Asphalttragschicht und vier Zentimeter Asphaltdeckschicht auf die vorhandene Straßenbefestigung aufgebaut. Zusätzlich sei der Böschungsbereich zur Saaleaue durch Austauschmaterial stabilisiert worden. Auftragnehmer war das Unternehmen Streicher aus Jena; Planung, Bauleitung und Bauüberwachung lagen in den Händen des Planungsbüros Ertel aus Golmsdorf. „Die Bauarbeiten sollten ursprünglich im Herbst 2021 beginnen, mussten aber aus Witterungs- und Kapazitätsgründen in den April 2022 verschoben werden“, heißt es vom Kreis. Die Baukosten beliefen sich auf etwa 115.000 Euro und seien komplett aus Mitteln des Landkreises finanziert worden.

Landrat Andreas Heller dankte allen Beteiligten sowie den Anwohnern für ihr Verständnis während der Bau- und Umleitungsphase. Trotz Sanierung der Straße: Saalebrücke und Lachbrücke befinden sich weiterhin in schlechtem Zustand. Sie sind nur für Fahrzeuge bis 16 Tonnen befahrbar.