Giftköder ausgelegt: Hunde erkranken im Raum Jena

Für das menschliche Auge sind Giftköder leicht zu übersehen (Symbolbild).

Für das menschliche Auge sind Giftköder leicht zu übersehen (Symbolbild).

Foto: Maurizio Gambarini / dpa

Jena  Die gefährlichen "Leckerlies" liegen meist unscheinbar am Wegesrand. Die Polizei rät Hundehaltern zu Vorsicht.

Leidende Tiere und hohe Kosten für die Halter sind die Folge, wenn Hunde oder andere Kleintiere aufgrund ausgelegter Giftköder erkranken. Die Täter können nur in den seltensten Fällen ermittelt werden. Völlig unscheinbar liegen die gefährlichen "Leckerlies" am Wegesrand und sind für jeden Streuner ein gefundenes Fressen.

Mehrere Hunde in den letzten Wochen verletzt

Oftmals sind es kleine Würste, gespickt mit Gift, Zahnstochern oder Nägel, die die Täter auslegen, um bewusst Hunde zu schädigen. Das Tatmotiv sei oftmals völlig unklar. In den vergangenen Wochen wurden vereinzelt im Stadtgebiet von Jena in den Bereichen am Schweizerhöhenweg, Forstweg und am Forsthaus mehrere Hunde verletzt. Der Verdacht sei naheliegt, dass die Tiere solche Giftköder gefressen haben.

In diesem Zusammenhang ermittelt die Kriminalpolizei Jena und rät gerade Hundehaltern zu Vorsicht. Hunde seien besser an der Leine zu führen. Aber auch Eltern sollten vorsichtig sein, denn was für den besten Freund des Menschen gefährlich ist, kann auch für die Kleinsten schädlich sein.

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