Golmsdorf will Sparpotenzial bei Beleuchtung prüfen

Marcus Voigt
Laterne am Rathaus von Golmsdorf

Laterne am Rathaus von Golmsdorf

Foto: Marcus Voigt

Golmsdorf.  In der Gemeinde Golmsdorf könnte wegen steigender Kosten künftig bei der Straßenbeleuchtung gespart werden. Der Gemeinderat hat das Pro und Contra schon einmal diskutiert.

Der Gemeinderat von Golmsdorf hat sich bei seiner Sitzung am Mittwochabend darauf verständigt, Sparpotenzial bei der Straßenbeleuchtung in der Gemeinde zu prüfen.

Bürgermeisterin Susanne Ermisch (Bürger für Bürger) hatte diesen Vorschlag eingebracht, um einerseits auf die steigenden Kosten zu reagieren und andererseits „eine Vorbildfunktion“ zu haben, sollten sich die Einwohner der Gemeinde aufgrund der Kostenentwicklung in ihrem Stromverbrauch einschränken müssen.

Sicherheitsempfinden beachten

Von den Gemeinderäten diskutierte Optionen sind beispielsweise, die Straßenbeleuchtung 22 Uhr oder Mitternacht auszuschalten oder nur noch jede zweite oder dritte Laterne brennen zu lassen. Es müsse aber erst geprüft werden, was davon überhaupt technisch umzusetzen ist und wie hoch die eingesparten Ausgaben am Ende tatsächlich sind.

Zudem dürfe das Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger nicht außer Acht gelassen werden. Die Gemeinde habe lange dafür gekämpft, das jetzige Niveau bei der Straßenbeleuchtung zu erreichen.

Der Gemeinderat will das Thema in einer seiner nächsten Sitzungen abschließend diskutieren, wenn alle Fakten auf dem Tisch liegen.