Großinvestition an Freier Ganztagsschule Milda

Marcus Voigt
Die Freie Ganztagsschule Milda

Die Freie Ganztagsschule Milda

Foto: Marcus Voigt

Milda.  Die Freie Ganztagsschule Milda soll saniert werden und einen Erweiterungsbau bekommen. Der Gemeinderat machte nun den Weg für eine Darlehensaufnahme frei.

Der Gemeinderat von Milda hat bei seiner Sitzung am Dienstagabend dem Antrag des Schulvereins Freie Gesamtschule Milda zugestimmt, ein Bankdarlehen in Höhe von 1,31 Millionen Euro aufnehmen zu dürfen. Die Gelder sollen für die „brandschutztechnische und energetische Sanierung der Häuser 1 und 2 sowie die Errichtung eines zugehörigen Erweiterungsbaus“ an der Freien Ganztagsschule verwendet werden, wie es in der Beschlussvorlage heißt. Laut dieser unterstützt das Land Thüringen die geplanten Baumaßnahmen mit einer Zuwendung in Höhe von 1,204 Millionen Euro.

Eigentümer des Grundstücks, auf dem sich die Freie Ganztagsschule befindet, ist die Gemeinde Milda, Gebäudeeigentümer indes der Schulverein. Im Zuge der Darlehensaufnahme geht die Gemeinde nun keinerlei Zahlungspflichten ein.

Wohl keine steigenden Schülerzahlen

Wichtig sei es für die Gemeinde, dass die Darlehensaufnahme bei „deutschen Kreditinstituten“ passiert, wie es in der Beschlussvorlage heißt, sagte Bürgermeister Albert Weiler (CDU). Ansonsten sei er mit den Informationen des Schulvereins über den Finanzbedarf weitestgehend zufrieden – auch wenn er sich gewünscht hätte, dass ein Mitglied das Großprojekt den Gemeinderäten noch einmal erläutert.

„Die Schule macht ordentliche Arbeit und ich schlage vor, dem Antrag zuzustimmen, weil es sonst zu Problemen bei der Einhaltung der Brandschutzvorschriften kommt“, so Weiler. Das sahen die Gemeinderäte genauso und stimmten einstimmig zu.

Der geplante Erweiterungsbau soll einem zweiten Rettungsweg dienen und stehe nicht im Zusammenhang mit steigenden Schülerzahlen, sagte abschließend der Erste Beigeordnete Frank Liebert.