Großlöbichau übernimmt Hochbehälter

Marcus Voigt
Der Hochbehälter bei Großlöbichau.

Der Hochbehälter bei Großlöbichau.

Foto: Franz Hempel

Großlöbichau.  Die Gemeinde Großlöbichau will den bisherigen Hochbehälter übernehmen. Das ist der Grund.

Der Gemeinderat von Großlöbichau hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen, den jetzigen Hochbehälter zu übernehmen, wenn der Zweckverband Jenawasser seinen neuen Hochbehälter zwischen Großlöbichau und Jenalöbnitz in Betrieb genommen hat. Geplant ist dies für Ende 2023, sagte Bürgermeisterin Anja Isserstedt-Theilig (parteilos).

Nach ihrer Aussage will die Gemeinde den bislang zur Trinkwasserversorgung genutzten Hochbehälter dann zur Sicherung der Löschwasserreserve einsetzen. Prüfungen hätten ergeben, dass das „machbar ist“ und auch Jenawasser sei in die Pläne eingeweiht. Die Gemeinde werde Gelder einplanen, um zum gegebenen Zeitpunkt die Leitungen umzugestalten.

Sportplatz wird zu Buswendeschleife

Zufrieden zeigten sich die Gemeinderäte damit, dass die ersten Bauarbeiten für den neuen Hochbehälter ohne die angekündigte Vollsperrung der Ortszufahrt abgelaufen sind. Der zweite Bauabschnitt umfasst die Bushaltestelle und die Querung der Bundesstraße 7.

Die Nutzung eines Teils des Sportplatzes als provisorische Buswendeschleife werde wohl bis in das Frühjahr hinein andauern, hieß es bei der Sitzung. Ein „Schutzwall“ soll die Wendeschleife bis dahin vom übrigen Sportplatz abtrennen.

Der neue Hochbehälter zwischen Großlöbichau und Jenalöbnitz soll künftig beide Orte mit Trinkwasser versorgen. Gespeist wird dieser dann aus dem Wasserwerk Burgau. Das Projekt ist Teil des Wasserversorgungskonzeptes 2040 für die Stadt Jena und umliegende Ortsteile und Gemeinden.