Hiobsbotschaft für FC Carl Zeiss Jena: Stammspieler verletzt

Jena.  Schmerzhafter Ausfall beim Tabellenletzten in der dritten Liga: Offen ist, ob die Verletzung die Transferplanungen beeinflusst.

Justin Schau erobert im Spiel gegen den Halleschen FC den Ball.

Justin Schau erobert im Spiel gegen den Halleschen FC den Ball.

Foto: Tino Zippel

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Rückschlag für den FC Carl Zeiss Jena. Der Fußball-Drittligist muss in den kommenden Wochen auf Stammspieler Justin Schau verzichten. Wie Klubsprecher Andreas Trautmann am Donnerstag sagte, bestätigte sich bei Untersuchungen der Verdacht auf einen Haarriss im Fuß.

Wie lange der 21-jährige Mittelfeldspieler genau ausfällt, steht noch nicht fest. Mindestens ist mit einer Fehlzeit von vier bis sechs Wochen zu rechnen, in der er den Fuß nicht belasten darf. Schau, der sich in dieser Spielzeit schon das Gesicht gebrochen hatte und mit Maske spielte, klärte nach dem Trainingslager die Schmerzen im Fuß ab. Bei der Untersuchung stellten die Ärzte die schwere Verletzung fest – der kampfstarke Spieler wird fehlen.

Kübler und Rohr als Alternative

Ergibt sich dadurch Bedarf, auch im defensiven Mittelfeld eine Verstärkung zu holen? Eine Alternative bietet sich mit Jannis Kübler, der nach seiner Schulterverletzung wieder im Training steht und bei Beobachtern im Trainingslager einen guten Eindruck hinterlassen hat. Vorige Saison war er der beste Passspieler in Reihen des FC Carl Zeiss. Auch Maximilian Rohr kehrt nach seiner Verletzungspause zurück und hat schon im defensiven Mittelfeld gespielt.

Trainer Rico Schmitt liebäugelt hingegen mit Probespieler Daniel Stanese (25), der auf dieser Position auflaufen kann. Der 25-Jährige stand aber am Donnerstag nicht mehr auf dem Trainingsplatz. Möglicherweise kommt er im Testspiel gegen Lok Leipzig am Samstag zum Einsatz. Die Partie findet aus Sicherheitsgründen unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Entwarnung bei Ole Käuper

Entwarnung vermelden die Jenaer hingegen bei Ole Käuper, Leihgabe vom SV Werder Bremen. Der Offensivspieler war im Trainingslager mit dem Fuß umgeknickt und vorzeitig abgereist. Die Ärzte gaben Entwarnung: Am Donnerstag absolvierte der 23-Jährige schon wieder Laufeinheiten am Rande des Trainingsplatzes. Die nächsten Tage werden zeigen, ob er im ersten Punktspiel eine Option ist.

Der FC Carl Zeiss Jena tritt am 25. Januar gegen Preußen Münster an. Das Team steht ebenfalls auf einem Abstiegsplatz in der dritten Liga.

So steht es finanziell um den FC Carl Zeiss Jena

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