Jede zehnte Frau ist betroffen

Jena  Infoveranstaltung über Endometriose

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Starke Regelschmerzen und ein unerfüllter Kinderwunsch – das kann ein Hinweis auf Endometriose sein. Jede zehnte Frau ist davon betroffen. Deswegen bietet die Frauenklinik am Uniklinikum am Mittwoch, 4. September , eine kostenfreie Infoveranstaltung an.

Monat für Monat durchleben in Deutschland zahlreiche Frauen starke Regelschmerzen. Dadurch können je nach Ausprägung die Leistungs- und Arbeitsfähigkeit, die Lebensqualität und das Sexualleben erheblich beeinträchtigt sein. Ursache für die Beschwerden kann eine chronische Krankheit sein – Endometriose. Schätzungsweise 1,2 bis 1,5 Millionen Frauen im Alter zwischen 15 und 50 Jahren in Deutschland leiden unter Endometriose. Darunter wird die gutartige Wucherung von „versprengtem“ Gebärmuttergewebe außerhalb der Gebärmutter meist im kleinen Becken verstanden.

Experten schätzen, dass jedes Jahr circa 40.000 Frauen neu an Endometriose erkranken. Obwohl damit Endometriose zu einer der häufigsten gynäkologischen Erkrankungen zählt, dauert es vom Auftreten der ersten Symptome bis zur Diagnose nach wie vor durchschnittlich sechs Jahre. Aufklärung tut not!

Die Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Fortpflanzungsmedizin lädt gemeinsam mit der Europäischen Endometriose Liga. zur Informationsveranstaltung über Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten ein. Zu den Referenten zählen Dr. Herbert Diebolder, Leitender Oberarzt an der Frauenklinik, und Anett Knakowski, Leiterin der Selbsthilfegruppe Jena. Betroffene Frauen berichten zudem über ihre Erfahrungen. (red)

Mittwoch, 4. September, 18.30 Uhr, Uniklinikum

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