Jenaer Schüler siegen gegen die Wissenschaftler

Fünf Abiturienten holen eine Medaille beim Wettbewerb "Schlag den Prof." zum Hochschulinformationstag der Universität Jena.

Große Freude bei Ida Adler, Pauline Seifert, Lucas Weißenborn, Chris Engmann und Felix Günzel. Sie hatten die Wissenschaftler besiegt.   Foto: Annett Eger

Große Freude bei Ida Adler, Pauline Seifert, Lucas Weißenborn, Chris Engmann und Felix Günzel. Sie hatten die Wissenschaftler besiegt. Foto: Annett Eger

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Jena. "Was ist ein Rebus?" Ida Adler, Pauline Seifert, Lucas Weißenborn, Chris Engmann und Felix Günzel wussten, dass es sich dabei um ein Bilderrätsel handelt. Mit der richtigen Antwort punkten sie am Samstag zum Hochschulinformationstag der Friedrich-Schiller-Universität im Wettbewerb "Schlag den Prof." und konnten am Ende die Goldmedaille nach Hause tragen.

Die Professoren gaben allerdings auch kein schlechtes Bild ab. Prof. Dr. Martin Hermann, Prof. Dr. Miriam Rose, Prof. Dr. Heiko Schmid, Erica Haas und Prof. Dr. Uwe Hoßfeld lagen lange Zeit vorn. Im Schätzspiel, bei dem es darum ging, zum Beispiel so viel Zucker in eine Schüssel zu geben, dass später auf der Waage die vorgegebene Grammzahl erreicht wird, waren die Professoren den Schülern weit überlegen. Und auch beim Spiel "Lippenlesen", bei dem lautlos Sprichwörter erkannt werden mussten, konnten sie Punkte holen. Am Ende entschied das knifflige Spiel "Wann war’s?", bei dem nach genauen Jahreszahlen gefragt wurde.

Durch die Show im Hörsaal 1 im Uni-Campus, bei der auch die Jenaer Cheerleader auftraten, führten Tim Reukauf und Lydia Bause.

Zufrieden über die gute Resonanz ist Dr. Beate Gräf, Leiterin Studienplatzmarketing. Sie sprach von einer gelungenen Veranstaltung, berichtete aber auch von dem enormen Aufwand, der nötig war. So wurden die fünf Schüler bundesweit gesucht. "Wir haben beispielsweise im Internet einen Aufruf gestartet. Daraufhin haben sich 15 Schüler gemeldet. Das hätten mehr sein können", sagte sie. Die fünf, die ausgewählt wurden, stammten aus Thüringen und Sachsen. Ein Schüler aus Bayern war wegen Krankheit verhindert. Sie nahmen nicht nur an der Show teil, sondern gewannen auch einen Kurzaufenthalt mit Uni-Campus-Tour, Abendessen und Übernachtung in Jena. Die Universität sponserte auch die Abholung und Heimreise.

Weniger Sorge hatte Dr. Beate Gräf auf der Professoren-Seite. Bei der zweiten Auflage des Wettbewerbs hatten sich schon mehr zur Teilnahme gemeldet. "Zeigen wollen sie, dass auch Professoren nur mit Wasser kochen."

Der Wettbewerb "Schlag den Prof." war nur ein Teil des Hochschultages der Universität. Viele Schüler und Eltern nutzten die vielfältigen Informationsstände und Vorträge.

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