Jenaer Sparkassen-Kalender bringt mehr als 6000 Euro ein

Jena.  Jenaer Vereine profitieren vom Jahreskalender der Sparkasse. Der erschien dieses Jahr mit Titelbildern früherer Jahre und fand viele Abnehmer.

Große Kalenderspendenübergabe: Jannis Lemke von der Bürgerstiftung (links) und Barbara Schütze vom Jenaer Behindertensportverein (Mitte) erhielten  jenen Betrag, den Kunden gespendet hatten, hier stellvertretend von Stefanie Eckardt und Thomas Haueisen (beide Sparkasse) übergeben. 

Große Kalenderspendenübergabe: Jannis Lemke von der Bürgerstiftung (links) und Barbara Schütze vom Jenaer Behindertensportverein (Mitte) erhielten jenen Betrag, den Kunden gespendet hatten, hier stellvertretend von Stefanie Eckardt und Thomas Haueisen (beide Sparkasse) übergeben. 

Foto: Foto: Thomas Beier

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Beim Sparkassenkalender 2020 zeigt die Sparkasse, was sparsames Arbeiten bedeutet! Für den überaus beliebten Wandkalender wurden nämlich Fotos verwendet, die schon in den vergangenen Jahren auf Sparkassen-Kalendern zu sehen waren. Der Beliebtheit tut dies keinen Abbruch, wie am Montag in der Haupt-Filiale Ludwig-Weimar-Gasse zu sehen war.

Die 5000 Kalender waren nämlich binnen kurzer Zeit vergriffen. Und viele Kalenderfreunde spendeten freiwillig für die beiden Vereine, die bei der Verteilung der Kalender halfen. So kamen für die Bürgerstiftung Jena und den Jenaer Behindertensportverein Jena am Ende jeweils 3038 Euro zusammen.

Die zwölf Bilder stammen aus Jena und dem SHK

Den Kalender gibt die Sparkasse seit 27 Jahren heraus. „Wir freuen uns um so mehr, wenn der Kalender mit seinen Motiven ein treuer Begleiter durch das Jahr ist“, sagt Filialdirektor Thomas Haueisen. Der Rückgriff auf Motive der vergangenen Jahre hatte dabei gar nicht mal so sehr mit Sparsamkeit zu tun, sondern mit Nachhaltigkeit. Denn die Motive waren jeweils Kalendertitelbilder, deren Pech es ist, dass sie im Laufe des Kalenderjahres viel zu kurz hängen. Es hängt ja jeweils das Monatsmotiv an der Wand.

Für die beiden Vereine ist die Hilfe sehr wertvoll. Barbara Albrethsen-Keck von der Bürgerstiftung Jena sagte, dass das Geld auf die großen Projekte der Stiftung verteilt werde: auf die Arbeit der Freiwilligenatur, das Schatzgeber-Projekt, das Projekt „Welcome“ und die Pflege der Trüperwiese. Albrethsen-Keck berichtete den Bankern nichts Neues, als sie sagte, dass die Ertragslage für Stiftungskapital derzeit sehr mager sei und jede Art Förderung deshalb sehr willkommen.

Der Jenaer Behindertensportverein wünscht sich ganz praktische Dinge: nämlich neue Sportgeräte und neue Winterreifen für den Vereinsbus. Zum Jahresende steht beim Verein mit dem 30. Geburtstag ein Jubiläums ins Haus. Das soll natürlich entsprechend vorbereitet werden, gern auch mit einer kleinen Chronik.

In Lobeda und Winzerla werden ebenfalls Vereine unterstützt

Die Verteilung der Kalenderspenden liegt in der Hand der jeweiligen Filialen. Kunden aus Lobeda und Winzerla spendeten insgesamt 3800 Euro. In Lobeda wurden mit je 950 Euro das Kinder- und Jugendzentrum „Klex“ sowie der Verein „Leben heißt auch sterben“ unterstützt. In Winzerla erhielten jeweils der Förderverein Trießnitzschule und der Tierschutzverein 950 Euro.

Bei der Auswahl der bedachten gemeinnützigen Projekte wird darauf geachtet, dass sie eine große Breitenwirkung erreichen. Sparkassen-Vertriebsleiterin Stefanie Eckardt sagte, dass die Chancen für Vereine, in den Verteiler zu kommen, gar nicht schlecht stünden.

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