Jenaer Stadtpolitik mit oder ohne Wachstum

Das Jenaer Stadtzentrum

Das Jenaer Stadtzentrum

Foto: Tino Zippel

Jena.  Drei Vorträge sind im Mai und im Juni geplant.

Drei Termine der Reihe „Stadtpolitik ohne Wachstum – ein Ding der Unmöglichkeit?“ stehen im Mai und Juni an. Anhand wissenschaftlicher Beiträge zum Spannungsfeld städtische Haushalts- und Wirtschaftspolitik sowie nachhaltige Stadtentwicklung möchte eine Projektgruppe des Instituts für Soziologie der Uni Jena sich der Frage nähern, ob eine Stadt wie Jena wirklich auf Gedeih und Verderb zum Wachstum verdammt ist. Oder ob es Alternativen gibt, dem Dilemma klamme Kassen und gleichzeitige Berücksichtigung gesellschaftlicher Bedürfnisse wie soziale Gerechtigkeit, Lebensqualität und Klimaschutz zu begegnen.

Am Mittwoch, 5. Mai, 19 Uhr, geht es um die Frage: Wie wird weniger genug? Michaela Christ vom Norbert-Elias-Center der Europa-Universität Flensburg wird zum Vortrag mit Diskussion erwartet.

Am Donnerstag, 20. Mai, 19 Uhr, wird die „Kommunale Wirtschaftsentwicklung im Rahmen planetarischer Grenzen“ beleuchtet. Sandra Wagner-Endres vom Deutsches Institut für Urbanistik ist hier die Gastgeberin.

Am Mittwoch, 9. Juni, 19 Uhr, heißt das Thema: „Stadtpolitik ohne Wachstum? Perspektiven für Jena“. An der Podiumsdiskussion wird sich Jenas Bürgermeister Christian Gerlitz, Felix Weisbrich vom Grünflächenamt Berlin Friedrichshain-Kreuzberg sowie Silke van Dyk (Universität Jena, Institut für Soziologie) beteiligen.

Anmeldungen zu den Abendveranstaltungen: http://www.flumen.uni-jena.de