Kanalbau fast ohne Dreck in Porstendorf

Porstendorf.  Zweckverband JenaWasser setzte in Porstendorf ein Verfahren ein, das eine Vollsperrung verhindert.

Mit einem sogenannten Rohrstrang-Lining konnten die Kanalarbeiten in Porstendorf ohne Vollsperrung vollzogen werden. Die flexiblen Rohre wurden abschnittsweise eingezogen, größere Gruben waren nicht nötig.

Mit einem sogenannten Rohrstrang-Lining konnten die Kanalarbeiten in Porstendorf ohne Vollsperrung vollzogen werden. Die flexiblen Rohre wurden abschnittsweise eingezogen, größere Gruben waren nicht nötig.

Foto: Stubenrauch/Stadtwerke Jena

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Autofahrer bemerkten in den vergangenen Wochen, dass in Porstendorf gebaut wurde. Ein 370 Meter langer Mischwasserkanal ist entlang der Bundesstraße 88 verlegt worden. Wie der Zweckverband Jenawasser mitteilt, geschah dies aber „ohne Dreck und Grube“ – und vor allem ohne Vollsperrung auf der vielbefahrenen Straße.

Möglich gemacht habe dies das sogenannte Rohrstrang-Lining. In diesem Verfahren werde ein biegsames Rohr direkt in den vorhandenen Kanal eingezogen. Die Spezialfirma habe sich abschnittsweise von Kanaldeckel zu Kanaldeckel vorwärts bewegt und die neuen Leitungsabschnitte verbunden. „So sind nur noch zur Anbindung der Hausanschlüsse kleinere offene Gruben nötig gewesen“, teilt der Zweckverband mit. Die Maßnahme sei in einem Viertel der Bauzeit erledigt worden.

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