Kein Trainerwechsel beim FC Carl Zeiss Jena: Lukas Kwasniok bleibt

Jena  Wie der FC Carl Zeiss Jena die Trendwende schaffen möchte: Kontinuität in schweren Zeiten beim Drittliga-Schlusslicht.

Trainer Lukas Kwasniok bleibt beim FCC. (Archivfoto)

Trainer Lukas Kwasniok bleibt beim FCC. (Archivfoto)

Foto: Sascha Fromm

Am Tag nach der 0:3-Niederlage des FC Carl Zeiss Jena beim SV Meppen stärken Geschäftsführung und Gremien dem Trainer Lukas Kwasniok den Rücken. Trotz sechs Niederlagen in sechs Spielen bleibt der 38-Jährige in der Verantwortung.

„Wir sind überzeugt vom Trainer und glauben, dass Trainerteam und Mannschaft gemeinsam in die Erfolgsspur finden“, sagt Geschäftsführer Chris Förster. Der Klub werde die Zeit bis zum Magdeburg-Spiel nutzen, um die Verpflichtung von Wunschkandidaten voranzutreiben. „Natürlich sind wir mit dem Saisonstart nicht zufrieden, haben die Fehler analysiert und arbeiten daran, diese abzustellen“, sagt Förster. „Wir haben noch 32 Spiele Zeit, um fünf Punkte Rückstand aufzuholen. Im Frühjahr haben wir gemeinsam und mit Geschlossenheit das Ziel erreicht, trotz acht Punkten Rückstand bei nur sieben ausstehenden Spielen.“

Auch Präsident Klaus Berka, Aufsichtsratchef Willi Obitz und Stellvertreter Mario Voigt sind dafür, am Trainer festzuhalten. Eine Stärke in der vorigen Saison sei gewesen, auch in schwierigen Zeiten zusammenzuhalten: „Mit der selben Einstellung werden wir auch in dieser Situation vorgehen. Aber natürlich sind wir als Gremienmitglieder auch Fans und wollen unsere Mannschaft alsbald wieder gewinnen sehen.“

Von der Fehleranalyse nehmen sie den Trainer nicht aus, sehen Defizite in der Kaderzusammenstellung.

„Die vergangenen Spiele haben gezeigt, dass wir besonders im Defensivverhalten, Kampfgeist und Kondition Schwierigkeiten haben. Es reicht nicht nur, technisch versierte Spieler zu haben, sondern es geht auch um die Mentalität. Wir wollen das Team im defensiven Bereich mit Mentalitätsspielern verstärken, um Stabilität reinzukriegen“, sagt Berka.

Wunschkandidat für eine Verpflichtung bleibt Dominic Volkmer vom SSV Jahn Regensburg. Der Klub verhandelt aber auch mit weiteren Defensivspielern und erwägt sogar zwei Transfers.

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