Kellerbrand in Jena-Winzerla - Frau muss mit Drehleiter gerettet werden

Jena.  Die Feuerwehr hat nach einem Kellerbrand in Jena jede Wohnung auf Rauchgas untersuchen lassen. 17 Feuerwehrfahrzeuge waren im Einsatz. Eine Frau musste per Drehleiter gerettet werden.

Zu einem Kellerbrand kam es in einem Wohnblock in der Anna-Siemsen-Straße in Winzerla.

Zu einem Kellerbrand kam es in einem Wohnblock in der Anna-Siemsen-Straße in Winzerla.

Foto: Jens Henning

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Zu einem Kellerbrand in einem Wohnblock in der Anna-Siemsen-Straße in Winzerla wurden zahlreiche Feuerwehren gerufen: 17 Fahrzeuge sowie zwei Rettungswagen waren vor Ort. Das Gebäude in Winzerla musste zum Glück nicht evakuiert werden. Die Ursache für den Brand ist noch unklar. Die Wehr konnte den Brand allerdings schnell löschen. Der Notruf ging gegen 11.30 Uhr in der Leitstelle ein.

Eine Frau musste aus dem oberen Stockwerk mittels Drehleiter gerettet werden, ein 75-jähriger Hausbewohner wurde durch eingeatmetes Rauchgas leicht verletzt.

Nach einer Lagebesprechung der Verantwortlichen des Einsatzes wurde festgelegt, dass jede Wohnung in dem Block auf mögliches Rauchgas untersucht wird. „Sollten wir die Mieter in ihren Wohnungen nicht antreffen, sind Not-Türöffnungen erforderlich“, sagt Einsatzleiter John Großinger. Die große Zahl an Feuerwehrfahrzeugen war nötig geworden nach der Alarmierung. Es hieß Kellerbrand, betroffen waren vier Hauseingänge.

Jede Wohnung im Block der Anna-Siemsen-Straße untersucht

„Bei einem Brand gibt es die Formulierung ,Gebäude groß’. Dann werden automatisch zwei Löschzüge alarmiert, denn wir mussten davon ausgehen, dass Menschenleben in Gefahr sind“, sagt Großinger. Mit vor Ort waren auch Vertreter des Eigentümers des Wohnblockes, der WG Carl Zeiss. „Wir waren bisher noch nicht betroffen gewesen von Kellerbränden“, sagt Katja Singer, die Verwalterin des Blockes. Parallel wurden vorsorglich nach Ersatzunterkünften in Jenaer Hotels angefragt. „Wir wissen nicht, wie lange wir brauchen. Deshalb ist es wichtig, dass wir für die Mieter Ersatzwohnungen stellen“, sagt Pierre Reißig, stellvertretender Abteilungsleiter für Immobilien bei der WG.

Derzeit gibt es noch keine Angaben über die Schadenshöhe. Die Kriminalpolizei ist im Einsatz.

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