Kopfstand auf Füßen im Zelt des Jenaer MoMoLo-Zirkus

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Kopfstand auf Füßen im Zelt des Jenaer MoMoLo-Zirkus: Nach zweijähriger Pandemie-Pause stehen nun endlich wieder 90 Kinder und Jugendliche bei der Jahrespremiere zusammen in der Manege.

Kopfstand auf Füßen im Zelt des Jenaer MoMoLo-Zirkus: Nach zweijähriger Pandemie-Pause stehen nun endlich wieder 90 Kinder und Jugendliche bei der Jahrespremiere zusammen in der Manege.

Foto: Tina Peißker

Jena.  Nach zweijähriger Pandemie-Pause stehen nun endlich wieder 90 Kinder und Jugendliche aus Jena bei der Jahrespremiere zusammen in der Manege.

Mehr als 90 Kinder und Jugendliche des Circus MoMoLo laden vom heutigen 24. Juni bis zum 26. Juni zum theatralen Zirkusstück „Kopfstand auf Füßen oder wie zwei Vögel leise die laute Welt besingen“ ein. Das Stück nimmt das Publikum mit auf eine Zirkusreise, in der Freunde füreinander da sind, sich Mut machen und wo alle so sein dürfen, wie sie sind.

Für die Inszenierung hat sich der Circus MoMoLo zum zweiten Mal Unterstützung von Theaterpädagogin Daniela Rockstuhl vom Theaterverein „Art der Stadt“ aus Gotha geholt, die gemeinsam mit den MoMoLo-Trainerinnen und Trainern die Geschichte entwickelte. „Mich hat es fasziniert, dass der Zirkus oft an Grenzen geht und Gegensätze zulässt. So spielen wir in der Geschichte mit verschiedenen Gegenpolen zwischen denen wir uns bewegen wie Nähe und Ferne oder Nichts und Alles“, sagt Daniela Rockstuhl.

Seit etwa vier Monaten proben die Kinder und Jugendlichen wöchentlich an ihren einzelnen Szenen. Dabei werden die verschiedenen Zirkusdisziplinen wie Trampolin, Jonglage oder Trapez zu einer Geschichte verwoben. Diese lebt nicht nur alleine von den Zirkuselementen, sondern wird auch durch Sprache und Musik begleitet.

„Uns ist es in den Vorstellungen immer wichtig, dass wir nicht nur einzelne Nummern im Stile einer Turnübung zeigen, sondern auch eine Geschichte erzählen, welche die Kinder und Jugendlichen selbst und natürlich auch das Publikum berührt“, sagt Luis Lenin Castro Campaña, der die aktuelle Produktion mit leitet. Für die Kinder und Jugendlichen sei am Ende die Auftrittssituation immer etwas ganz Besonderes.

„Wenn die jungen Menschen geschminkt und in Kostümen in der Manege stehen, die Scheinwerfer angehen und die Musik läuft, spüren sie, was sie für eine Wirkung entfalten“, sagt Campaña. Da es aufgrund der Pandemie zwei Jahre lang keine großen Vorstellungen der Kinder und Jugendlichen mehr gab, sei jetzt die Vorfreude und Aufregung umso größer, fügt er hinzu.

Die Vorstellungen des Kinder- und Jugendzirkus sind im MoMoLo-Zirkuszelt, Burgauer Weg 9, am 24. Juni um 18 Uhr sowie am 25. und 26. Juni um 16 Uhr zu sehen.