Kundgebung in Jena gegen Gewalt an Frauen

Auch wolle man aufmerksam machen auf die aktuelle feministische Revolution, die im Iran stattfindet. „In Solidarität stehen wir zusammen, denn nur gemeinsam sind wir stark!“, heißt es in der Einladung zur Kundgebung in Jena.

Auch wolle man aufmerksam machen auf die aktuelle feministische Revolution, die im Iran stattfindet. „In Solidarität stehen wir zusammen, denn nur gemeinsam sind wir stark!“, heißt es in der Einladung zur Kundgebung in Jena.

Foto: Yuki Iwamura / AFP

Jena.  Organisationen und politische Initiativen in Jena rufen zu einer Kundgebung auf dem Holzmarkt auf.

Zum „Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt an Frauen“ am 25. November rufen verschiedene Organisationen und politische Initiativen in Jena zu einer Kundgebung auf dem Holzmarkt auf.

Es soll gemeinsam an all die Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt gedacht und erinnert werden. „Die alltägliche Erfahrung von Gewalt an Frauen und Queers ist kein Einzelfall, sondern dahinter steckt eine Struktur von patriarchaler Gewalt, die oft verschwiegen oder unsichtbar gemacht wird. In Deutschland geschieht beispielsweise an jedem dritten Tag ein Femizid, also der Mord einer Frau aufgrund ihres Geschlechts“, heißt es in dem am Donnerstag verbreiteten Aufruf.

Die Organisatorinnen und Organisatoren kritisieren die fehlenden Strukturen, um Betroffene angemessen versorgen zu können und die mangelnde Finanzierung der Einrichtungen, die im akuten Notfall Betroffene von Gewalt unterstützen können. In einem Bericht der Umsetzung der Istanbul-Konvention heißt es aktuell: Statt das erforderliche Geld von 500 Millionen Euro in den Ausbau und die Förderung von Gewaltschutzeinrichtungen zu investieren, werden jährlich 3,8 Milliarden Euro für die Folgen von häuslicher Gewalt ausgegeben.

Auch wolle man aufmerksam machen auf die aktuelle feministische Revolution, die im Iran stattfindet. „In Solidarität stehen wir zusammen, denn nur gemeinsam sind wir stark!“, heißt es in der Einladung.

Freitag, 18 Uhr, Holzmarkt