Live in Jena: Arabische Verse und Jazz

| Lesedauer: 2 Minuten
Masaa sind am Freitag auf dem Theatervorplatz zu erleben.

Masaa sind am Freitag auf dem Theatervorplatz zu erleben.

Foto: Masaa

Jena.  Kultursommer: Die Band Masaa ist am Freitag auf dem Jenaer Theatervorplatz zu erleben

Masaa – das sind vier Musiker, die den Abend loben, an dem man zusammenkommt und sich begegnet, sich intensiv über den Tag austauscht– so die Bedeutung des libanesischen Bandnamens.

Rabih Lahoud (Gesang), Marcus Rust (Trompete), Reentko Dirks (Gitarre) und Demian Kappenstein (Schlagzeug) präsentieren Weltjazz mit arabischen Liedtexten. Die Träger des Deutschen Jazzpreises 2021 verweben tief empfundene arabische Verse und zeitgenössischen Jazz und lassen Abend- und Morgenland in bisher nicht dagewesener Schlüssigkeit eine lyrische Liaison eingehen.

Am Freitag, 17. September, kann man Masaa in Jena auf dem Theatervorplatz erleben. Tommy Eckard, der Initiator der Jazzmeile Thüringen, freut sich sehr, dass er Masaa für dieses außergewöhnliche Konzert in Jena gewinnen konnte. Das Konzert werde im Rahmen des Kultursommers veranstaltet und gehöre zu dem Wagemutprojekt „JIP40“ – 40 Jahre Jazz im Paradies, erklärt Eckard. Als Veranstalter und Organisatoren mit im Boot sind der Verein Cosmic Dawn genauso wie das Jenaer Kultur-Netzwerk Zwo20.

Die Band Masaa gewann bereits im Gründungsjahr 2012 den Bremer Jazzpreis. In den folgenden Jahren gingen weitere wichtige Weltmusikpreise Deutschlands an sie wie der Publikumspreis des Creole-Wettbewerbs (2013) und die Förder-Ruth des Rudolstadt Festivals (2015); 2021 kam für Rabih Lahoud der WDR Jazzpreis in der Kategorie Musikkulturen dazu.

Masaa hat erfolgreiche Tourneen durch Afrika und Lahouds Heimat Libanon absolviert, 2018 folgte die Einladung zum Salam Orient Festival in Wien und 2019 zum Jazzfest Baku in Aserbaidschan. Im Teamwork mit der israelischen Sängerin Yael Deckelbaum (March of the Mothers) setzte das Ensemble ein Signal für die Unterstützung des Friedensprozesses zwischen jüdischer und arabischer Kultur.

Freitag, 17. September, 20 Uhr, Theatervorplatz; Eintritt frei, aber es wird um Spenden gebeten, dafür bitte den den „Äpfel für die Kunst“-Kubus nutzen.

Lesen Sie hier mehr Beiträge aus: Jena.