Milda will bei Beleuchtung sparen

Milda will spätnachts auf Straßenbeleuchtung verzichten.

Milda will spätnachts auf Straßenbeleuchtung verzichten.

Foto: Thomas Beier

Milda.  Gemeinderat Milda verständigt sich auf eine entsprechende Prüfung

Der Gemeinderat von Milda hat sich bei seiner jüngsten Sitzung darauf verständigt zu prüfen, ob bei der Straßenbeleuchtung Kosten eingespart werden können. Der Erste Beigeordnete Frank Liebert hatte diesen Vorschlag aufgrund der steigenden Energiepreise eingebracht. „Nach 23 Uhr siehst du bei uns keinen mehr auf der Straße“, begründete Liebert.

Die anderen Gemeinderäte standen einer solchen Prüfung wohlwollend gegenüber, auch Bürgermeister Albert Weiler (CDU) zeigte sich aufgeschlossen. Man einigte sich darauf, dass es fortan zwischen 23.30 und 5 Uhr in Milda, Zimmritz, Dürrengleina, Kleinkröbitz, Großkröbitz, Rodias und Plinz dunkel bleiben könnte – sofern sich das ohne großen technischen Aufwand umsetzen lässt.

Zudem sieht der Gemeinderat noch Einsparpotenzial bei den Heizkosten im Mildaer Kindergarten, ohne dabei angenehme Temperaturen verlassen zu müssen.