Mit Pistole in der Straßenbahn - Körperverletzung in der August-Bebel-Straße

Jena.  Zeugen meldeten einen Mann, der in Jena mit einer Waffe in die Straßenbahn gestiegen sein soll. Vorher fiel er bereits an einer Tankstelle auf. Die Meldungen der Polizei für Jena.

(Symbolbild)

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Foto: Tino Zippel

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Körperverletzung in der August-Bebel-Straße

Mehrere schwarz gekleidete und vermummte Personen haben laut Polizei am Donnerstagnachmittag gegen 15.20 Uhr in der August-Bebel-Straße eine Schlägerei angezettelt. Ein 27-Jähriger, der sich dort mit anderen befand und trank, wurde geschlagen. Er erlitt dabei leichte Verletzungen. Anschließend entfernten sich die drei Schläger in unbekannte Richtung.

Mit Waffe in der Straßenbahn

Gerade sei ein Mann mit einer Schusswaffe in der Rudolstädter Straße in die Straßenbahn eingestiegen, wurde der Polizei am Donnerstagabend um 21.20 Uhr gemeldet. Er steckte sie an seinen Körper, setzte sich auf einen Sitzplatz und verunsicherte damit zahlreiche Insassen der Straßenbahn. Bereits vorher war der Mann an einer Tankstelle vorbei gelaufen und hatte diese Waffe dort durchgeladen. Polizeibeamte nahmen den 24-jährigen Mann vorläufig fest. Seine Waffe war eine Spielzeugwaffe. Ein Atemtest ergab bei ihm 2,7 Promille, weshalb er die Nacht im Polizeigewahrsam verbrachte. Am Morgen wurde er wieder aus dem Gewahrsam entlassen. Eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz läuft. Die Waffe gilt als sogenannte Anscheinswaffe.

Alkohol am Steuer

Gegen 23.00 Uhr erhielt die Polizei am Donnerstag einen Hinweis, wonach ein unbeleuchteter Audi auf der Stadtrodaer Straße in Schlangenlinien fährt. Polizeibeamte stoppen das Fahrzeug. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der 54-jährige Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. 1,52 Promille ergab der Atemtest. Eine Blutentnahme im Klinikum folgte, ebenso eine Anzeige.

An der falschen Wohnungstür

Eine junge Frau rief kurz vor Mitternacht die Polizei in den Spitzweiden-Weg, da jemand gerade versuchte, in ihre Wohnung zu gelangen. Es waren Schließgeräusche zu vernehmen und jemand drückte von außen gegen die Tür. Die junge Frau lehnte sich von innen dagegen und rief laut. Wenig später stellte sich jedoch heraus, dass es ein Nachbar war, der betrunken die falsche Tür erwischt hatte, so die Polizei. Einen ähnlichen Sachverhalt gab es dann noch um 1.20 Uhr in der Reinhold-Harzer-Straße. Auch hier hatte sich ein Betrunkener in der Tür geirrt und damit die Bewohnerin furchtbar erschreckt.

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