Mit Verpflichtung von US-Amerikaner steht Kader von Science City Jena

Jena  Der Basketball-Zweitligist Science City Jena verpflichtet den US-Amerikaner Justin Leon. Die Kaderplanung ist damit vorerst abgeschlossen.

Der vorerst letzte Zugang: Justin Leon (links), im Trikot von Oklahoma City Blue.

Der vorerst letzte Zugang: Justin Leon (links), im Trikot von Oklahoma City Blue.

Foto: Scott Coleman/Imago

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Der Kader des Basketball-Zweitligisten Science City Jena ist für die anstehende Saison vorerst komplett. Als letzten Spieler verpflichteten die Thüringer mit dem sprunggewaltigen Athleten Justin Leon einen Akteur aus der Abteilung Power, Schwung und Dynamik für beiden Flügelpositionen. Die Jenaer binden den US-Import mit einem Zwei-Jahresvertrag. Der Linkshänder kommt mit dem Empfehlungsschreiben, zwischen 2015 bis 2017 für eine der renommiertesten Universitäten der gesamten NCAA aufgelaufen zu sein. In dieser Zeit verbrachte Leon die beiden letzten Spieljahre seiner College-Karriere an einer namhaften Universität in Florida und lief dort für die Florida Gators auf.

Zu den Stärken des Neu-Jenaers gehören neben seinem guten Wurf eine außergewöhnliche Physis, mit der er als Bindeglied zwischen dem Jenaer Frontcourt und den Guard-Positionen für die nötige Durchschlagskraft auf den beiden Flügel-Positionen sorgen soll.

Die Thüringer sondieren ungeachtet dieser Verpflichtung weiterhin aufmerksam den Markt um Anpassungen vornehmen zu können, sofern diese erforderlich werden sollten.

„Ich freue mich darauf, zukünftig für Jena zu spielen und Bestandteil eines sportlich erfolgreichen Teams zu werden“, so Justin Leon in seinem ersten Statement. „Ich war noch nie außerhalb des Landes. Daher wird dies sowohl sportlich als auch persönlich eine gute Erfahrung für mich sein“, so Leon.

Für Trainer Frank Menz ist „Justin das fehlende Puzzleteil für unseren Kader.“ und verspricht sich seit dem Montag 24-jährigen US-Amerikaner viel: „Er bringt die Qualitäten mit, die wir auf dem Flügel gesucht haben. Er ist eine sehr gute Ergänzung zu Joschka Ferner und Julius Wolf“ so Menz, der aber weiß, dass „der Spieler aufgrund seiner ersten Auslandsstation Zeit benötigen wird, um sich vom us-amerikanischen Spielstil an den europäischen Basketball zu gewöhnen.“

Während sich Justin Leon in der Conway High School seiner Heimatstadt früh in Richtung Profi-Basketballer entwickelte, startete der 2,03 Meter große Athlet seine College-Karriere zunächst am Shawnee Community College in Ullin, Illinois. Nach den beiden ersten Spielzeiten (2013 – 2015) gelang es Leon sich für das in der NCAA anerkannte Programm der Florida Gators zu empfehlen, für die er von 2015 bis 2017 das Trikot trug. Nachdem Leon bei der Talent-Lotterie des NBA-Draft 2017 leer ausging, versuchte der Flügelspieler sein Glück im Talentepool der NBA, der G-League. In den beiden zurückliegenden Spieljahren (2017 – 2019) für die Oklahoma City Blue – Ausbildungspartner des NBA-Clubs Oklahoma City Thunder – auflaufend, wird Justin Leon nun erstmalig die Herausforderung diesseits des Atlantiks suchen und im Team von Science City eine wichtige Rolle spielen.

Der Kader von Science City Jena:

  • Justin Leon (Oklahoma)
  • Brad Loesing (Würzburg)
  • Matt Vest (Chemnitz)
  • Alex Herrera (Hagen)
  • Joschka Ferner (Crailsheim)
  • Dennis Nawrocki (Braunschweig)
  • Oliver Mackeldanz
  • Julius Wolf,
  • Vuk Radojicic
  • Melvin Jostmann
  • Jan Heber
  • Ermen Reyes-Napoles

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