„Muss Standard sein“: FC Carl Zeiss-Verteidiger Schorr über Würzburg-Spiel und neuen Trainer

Jena  Im Interview schätzt Patrick Schorr die Partie gegen die Würzburger Kickers ein und spricht über Änderungen von Trainer Rico Schmitt

Patrick Schorr

Patrick Schorr

Foto: Tino Zippel

Patrick Schorr spielte als Linksverteidiger beim 1:1 des FC Carl Zeiss gegen die Würzburger Kickers.

Sind Sie zufrieden oder enttäuscht?

Wir haben kämpferisch ein gutes Spiel gemacht und waren alle sehr diszipliniert. Wir können in der zweiten Halbzeit in Führung gehen durch Schüsse von Ole Käuper und Dominik Bock. Gut ist, dass wir nach dem Rückstand wenigstens einen Punkt holen. Nach dem 1:1 haben uns viele kleine Fouls rausgebracht.

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Also sind Sie für den ersten Schritt zufrieden?

Wir müssen uns an kleinen Erfolgserlebnissen hochziehen. Wenn wir einen Zweikampf gewonnen haben, war die ganze Mannschaft und die Bank dabei. Das ist nach den vielen Negativerlebnissen wichtig. Dass fußballerisch in dieser Lage nicht alles klappt, ist klar. Die Zuschauer haben gesehen, dass wir ein anderes Gesicht zeigen wollen.

Was hatte der Trainer mit auf den Weg gegeben?

Jeder hatte seine ganz klaren Aufgaben. Es ging darum, aus einer kompakten Defensive nach vorn Nadelstiche zu setzen. Wir wollten bei ruhenden Bällen gefährlich sein. Wir hatten ein paar gute Umschalt­möglichkeiten, müssen diese aber konsequenter ausspielen.

Was sind die größten Veränderungen unter Rico Schmitt?

Ein, zwei Regeln haben sich in der Kabine geändert. Er hat nicht alles komplett umgekrempelt, die Mannschaft ist intakt, auch wenn es noch nicht so auf dem Platz gezeigt wurde. Er hat das Team anders angepackt, das hat gut gefruchtet.

Wie lautet das Ziel beim KFC Uerdingen?

Da weiter zu machen, wo wir heute aufgehört haben. Das, was wir in der Arbeit gegen den Ball gezeigt haben, muss der Standard sein. Alles andere kommt Schritt für Schritt zurück.

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