Parkplätze auf dem Eichplatz in Jena fallen teilweise weg

Die Grabungen erfolgen in drei aufeinander folgenden Abschnitten, wie der Plan verdeutlicht. Im ersten Bauabschnitt, der auch Teilflächen von Grabungszone 2 umfasst, werden voraussichtlich Stellplätze gesperrt sein.

Die Grabungen erfolgen in drei aufeinander folgenden Abschnitten, wie der Plan verdeutlicht. Im ersten Bauabschnitt, der auch Teilflächen von Grabungszone 2 umfasst, werden voraussichtlich Stellplätze gesperrt sein.

Foto: KIS

Jena.  Archäologen vermuten auf den betroffenen Grundstücksflächen die Reste einer mittelalterlichen Bebauung sowie urgeschichtliche Siedlungsreste.

Auf einem Teilbereich des Eichplatz-Areals wird das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie von Montag an (4. Juli) archäologische Untersuchungen durchführen. Die Experten vermuten auf den betroffenen Grundstücksflächen die Reste einer mittelalterlichen Bebauung sowie urgeschichtliche Siedlungsreste.

Um die Arbeiten fachgerecht durchführen zu können, ist nach Angaben des Eigenbetriebs Kommunale Immobilien Jena für etwa fünf Monate das Parken auf dem Eichplatz nur eingeschränkt möglich. „Grundsätzlich wird aber hohe Priorität darauf gelegt, dass während der Maßnahmen möglichst viele Stellplätze und Wegebeziehungen erhalten bleiben“, heißt es in einer Pressemitteilung. Deshalb erfolgten die Grabungen in drei aufeinander folgenden Abschnitten.

Im ersten Bauabschnitt, der auch Teilflächen von Grabungszone 2 umfasst, werden voraussichtlich 25 Stellplätze gesperrt sein. „Wir möchten weiterhin darauf hinweisen, dass die übliche Hauptzufahrt auf den Eichplatz über die Kollegiengasse für den genannten Zeitraum nicht zur Verfügung steht.“ Als Alternative zur Einfahrt auf den Parkplatz könne jedoch die direkt benachbarte Behelfszufahrt genutzt werden. Darüber hinaus entfalle eine der beiden vom Parkplatz zur„Neuen Mitte“ führenden Rampen. Die zweite stehe jedoch weiterhin uneingeschränkt zur Verfügung.

Die Baustelleneinrichtung inklusive Bauzaunstellung beginnt am Freitag, 1. Juli, und wird durch den Kommunalservice Jena realisiert. Die hierfür rechtlich verpflichtende Parkverbotsbeschilderung für die betroffenen Bereiche erfolgt ab dem 27. Juni. Die Grabungsarbeiten werden in der Regel montags bis freitags von 7 bis 16 Uhr durchgeführt. Arbeiten mit Lärmbelästigung für die Anwohnenden begrenzten sich auf den Aufbruch des Asphalts und die Abtragung des Oberbodens sowie am Ende der Maßnahmen auf das Verfüllen und Verfestigen der wieder zu versiegelnden Oberflächen.