Planung auf Sicht beim FC Carl Zeiss Jena - So bewertet der Geschäftsführer die Lage

Jena.  Die ersten Ergebnisse der NOFV-Arbeitsgruppe zur Regionalliga Nordost liegen vor. So reagiert der FC Carl Zeiss Jena darauf.

Chris Förster, Geschäftsführer des FC Carl Zeiss Jena.

Chris Förster, Geschäftsführer des FC Carl Zeiss Jena.

Foto: Tino Zippel

Mit den ersten Ergebnissen der Arbeitsgruppe zur Saisonfortsetzung in der Regionalliga ist der Geschäftsführer des FC Carl Zeiss Jena, Chris Förster, zufrieden. Besonders eine Entscheidung hält er für wichtig - auch im Bezug auf die Finanzlage. Alle aktuellen Entwicklungen im kostenlosen Corona-Liveblog

„Für uns war es wichtig, Klarheit zu bekommen, wann es frühestens weitergeht“, sagt Förster. „Uns ist bewusst, dass wir keine Planungs­sicherheit für die ganze Saison bekommen, aber zumindest auf Sicht müssen wir planen können.“ Der Vorsitzende des Spielausschusses, Uwe Dittrich, hatte in der Sitzung angekündigt, dass frühestens im Februar der Spielbetrieb beginnt - vorausgesetzt die Lage in der Pandemie und die Verordnungen der Länder erlauben das.

Sportliche Führung entscheidet über Trainingsauftakt

„Diese Entscheidung ist wichtig, um die Vorbereitung zu planen. Nicht, dass plötzlich wenige Tage vorher klar wird, dass schon Mitte Januar der Spielbetrieb wieder beginnt“, sagt Förster, dessen Spieler sich bis 10. Januar individuell fit halten. Ob es beim 11. Januar als Trainingsauftakt bleibt, will die sportliche Leitung um Tobias Werner und Dirk Kunert in den nächsten Tagen festlegen.

Die NOFV-Arbeitsgruppe trifft sich am 13. Januar zur nächsten Sitzung und will dann eine Empfehlung für den Spielausschuss ausarbeiten. „Wir haben die Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle zur Saisonfortsetzung besprochen“, sagt Förster, will aber nicht zu Inhalten der Diskussion reden.

Anwendung der Quotientenregel wahrscheinlich

Der FCC hatte den Vorschlag eingebracht, die Hinrunde zu Ende zu spielen und danach ins Ko-System mit den ersten 16 Mannschaften einzusteigen, die einen Aufsteiger ausspielen. Deutlich realistischer ist aber, dass die Saison mit so vielen Spieltagen wie möglich gespielt wird - und dann die Quotienten­regel entscheidet, wer Meister wird.

Wie kommt der FC Carl Zeiss bis dahin finanziell über die Runden? „Wir werden die Möglichkeit der Kurzarbeit weiter nutzen“, sagt Förster. Deren genaue Ausgestaltung hänge daran, welcher Termin sich für die Wiederaufnahme des Spielbetriebes abzeichne.

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