Polizeifahrzeuge verunglücken im Jagdbergtunnel bei Jena: A4 für Stunden voll gesperrt

tz
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Jena.  Am Freitag kam es zu einem Unfall mit mehreren Fahrzeugen im langen A4-Tunnel bei Jena. Das ist passiert.

Am Freitag sind mehrere Polizeifahrzeuge im Jagdbergtunnel bei Jena verunglückt. Die Autobahn musste in Fahrtrichtung Dresden für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Der Verkehr staute sich auf sechs Kilometern Länge bis hinter die Anschlussstelle Bucha.

Wie die Autobahnpolizei mitteilte, sind bei dem Unfall im A4-Tunnel bei Jena zwei Polizeibeamte der Bereitschaftspolizei Erfurt, ein Autofahrer und ein Baby leicht verletzt worden. Die Beamten waren den Angaben zufolge gegen 8.15 Uhr im Konvoi gerade in den Tunnel eingefahren, als plötzlich mitten auf der Fahrbahn ein Pannenfahrzeug stand. Der Skoda hatte ein Rad verloren und war 200 Meter entfernt auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stehen gekommen.

Zusammenstöße bei Ausweichmanöver

Drei Gruppenwagen der Bereitschaftspolizei kollidierten beim Ausweichen miteinander sowie mit dem Pannenfahrzeug und mit der Wand des Tunnels. Zwei Polizeifahrzeuge sind nicht mehr fahrbereit. Zwei Beamte sowie der Fahrer des Pannenfahrzeuges wurden durch die Kollisionen leicht verletzt und kamen zur Behandlung ins Krankenhaus. Ein Baby, das ebenfalls mit im Skoda mitfuhr, ist ebenfalls verletzt worden, wie die Autobahnpolizei nachgemeldet hat.

Die Bereitschaftspolizei war auf dem Weg zur Absicherung der Thüringen-Radrundfahrt der Frauen nach Schleiz. Ob die Touretappe trotzdem stattfinden könne, werde gerade geklärt, hieß es von der Polizei.

Zuerst ging ein automatischer Notruf ein

Eine Vollsperrung des Tunnels war laut Autobahnpolizei in Fahrtrichtung Dresden notwendig. Der erste Notruf war automatisch von einem Fahrzeug abgesetzt worden. Diese Systeme registrieren ungewöhnliche Ereignisse und melden im Notfall die Daten an die nächste Rettungsleitstelle. Daraufhin rückten die Rettungskräfte und die Feuerwehr aus.

Weiterer Unfall auf A4 in Richtung Dresden bei Neudietendorf

Am Nachmittag ereignete sich in Fahrtrichtung Dresden ein weiterer schwerer Unfall. Zwischen den Anschlussstellen Wandersleben und Neudietendorf war ein Auto auf einen Lkw aufgefahren. Mehrere Rettungskräfte sind am Unfallort im Einsatz.

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