Porstendorf: Straßenlicht endlich auf der richtigen Seite

Neuengönna.  Bisher standen in Porstendorf die Lampen auf der unbewohnten Straßenseite. Jetzt ist es hell, wo Häuser stehen und Leute auf dem Gehweg direkt neben der B 88 laufen. Dank Dorferneuerungsprogramm.

Bauleute der Jenaer Firma ASEG bauen in Porstendorf neue Straßenleuchten. Die Masten standen bisher auf der unbewohnten Straßenseite direkt an der B88.

Bauleute der Jenaer Firma ASEG bauen in Porstendorf neue Straßenleuchten. Die Masten standen bisher auf der unbewohnten Straßenseite direkt an der B88.

Foto: Angelika Schimmel

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Einen ruhigen Arbeitsplatz haben die Männer der Baufirma ASEG aus Jena selten. Auch ihr aktueller Einsatz an der Bundesstraße 88 in Porstendorf, nördlich von Jena, verlangt ihnen große Aufmerksamkeit ab. Denn selbst in Corona-Zeiten rollt der Verkehr auf der B 88 stetig. Die Männer sind hier dabei, neue Straßenbeleuchtung zu installieren und arbeiten dabei oft direkt im Verkehrsbereich. Deshalb regelt im Ort derzeit eine Baustellenampel den Verkehr, um ihnen mehr Sicherheit zu geben.

„Wir sind über das Dorferneuerungsprogramm endlich in der Lage, für ordentliche Straßenbeleuchtung zu sorgen“, erklärt Bürgermeister Günter Zingel. Bisher standen die Leuchten auf der rechten Straßenseite, wenn man nach Norden fährt, die Häuser stehen jedoch auf der anderen Seite, hier befindet sich auch der Gehweg. „Dieser unsinnige Zustand gehört nun der Vergangenheit an, jetzt stehen die Leuchten dort, wo sie hingehören“, freut sich Zingel.

Für die Bauleute hat der Bürgermeister nur lobende Worte parat: „Eine gute Truppe, schnell, freundlich und sehr zugänglich für Anliegen der Anwohner.“

Auf der gesamten Strecke wurden neue Lichtmasten gesetzt, zudem stehen sie dichter und beleuchten den Fußweg nun ordentlich. Auch ein Leerrohr für bessere Internetverbindungen wurde in den Gehweg eingebaut, der danach neu gepflastert wurde. „Auch in der Siedlung am Kirschberg haben wir neue Lichtmasten installiert, so dass die Anwohner des Neubaugebietes dort nun sicher nach Hause kommen“, sagt Zingel. Zudem wurde eine Lampe im Bereich des Spielplatzes aufgebaut, damit die Zuwegung dort vernünftig beleuchtet ist. Die gesamte Investitionsmaßnahme wird vom Land zu 65 Prozent gefördert. Trotzdem muss die Gemeinde noch stattliche 200.000 Euro zuschießen.

Jetzt sind die Männer der ASEG dabei, die alten hölzernen Lichtmasten samt Betonsockel an der B 88 zu demontieren. Danach soll der Bereich der Kreuzung B 88/An der Leite umgebaut werden. „Hier geht es zu unserem Kindergarten, und dieser Bereich ist sehr unübersichtlich, öfter hat es hier schon Auffahrunfälle gegeben“, erklärt Zingel. Das soll sich ändern. Um Platz für eine einsichtigere Kreuzung zu schaffen, wurden schon im Herbst einige Bäume auf einer Grünfläche gefällt, die wie eine kleine Insel von schmalen Straßen umrundet wird. „Wir machen die Kreuzung dort sicherer und werden auch einige Parkplätze einrichten, denn oft werden Kinder von den Eltern mit dem Auto vom daneben liegenden Spielplatz abgeholt“, ergänzt Zingel.

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