Profi- und Hobbymaler stellen gemeinsam in Hummelshain aus

Marcus Voigt
| Lesedauer: 2 Minuten
Ralf Endres (links) und Eckard Weder zeigen in einer Ausstellung im Tante-Irma-Museum von Hummelshain ihre Werke.

Ralf Endres (links) und Eckard Weder zeigen in einer Ausstellung im Tante-Irma-Museum von Hummelshain ihre Werke.

Foto: Marcus Voigt

Hummelshain.  Im Hummelshainer Tante-Irma-Museum ist ab Sonntag eine neue Ausstellung zu sehen. Gezeigt werden Werke eines Profi- und eines Hobbymalers.

Der Kahlaer Kunstmaler Eckard Weder und der Hummelshainer Hobbymaler Ralf Endres eröffnen an diesem Sonntag, 7. August, eine gemeinsame Ausstellung im Tante-Irma-Museum von Hummelshain. Beginn der Vernissage ist um 15 Uhr.

Für Ralf Endres ist es die erste Ausstellung, zu sehen sind von ihm verschiedene Stillleben-Aquarelle und maritime Motive. „Ich habe schon immer ein bisschen gezeichnet, wollte auch mal Kunst studieren, was aber nicht geklappt hat. Bis vor fünf Jahren hätte ich auch nicht gedacht, dass ich einmal so intensiv zeichne. Es macht mir einfach Spaß, ein weißes Blatt zu füllen. Künstler würde ich mich deswegen aber nicht nennen“, sagt Endres, der als Chirurgiemechaniker arbeitet. Das Malen helfe ihm beim Abschalten nach der Arbeit, inspirieren lasse er sich für seine Motive unter anderem bei Urlaubsreisen.

Aufgeregt sei Endres vor seiner ersten Ausstellung indes nicht, der Zuspruch für seine Werke aus seinem Freundeskreis gebe ihm Sicherheit. Dennoch nahm er gerne das Lob von Eckard Weder an, der ihm „Talent und Wiedererkennungswert“ bescheinigte. Beide Künstler kannten sich bis zu den Ausstellungsvorbereitungen nicht . Einen von Endres gezeichneten Sonnenuntergang über einem Fluss bezeichnete er als „genial“.

Insgesamt 50 Werke zu sehen

Weder zeigt in der Ausstellung von ihm gemalte Kirchen vorrangig aus dem Saale-Holzland-Kreis, aber auch aus dem Saale-Orla-Kreis. „Kirchen sind für mich immer der erste Anlaufpunkt, wenn ich unterwegs bin. Es fasziniert mich, wie die Gebäude einst geschaffen wurden“, sagt Weder. Zudem bringe er zur Vernissage eine Mappe mit von ihm angefertigten Dorfansichten aus Hummelshain und von der Jagdanlage Rieseneck mit. Insgesamt 50 Werke beider Künstler sind in der Schau ausgestellt und könnten auch erworben werden.

Rainer Berthelmann vom Tante-Irma-Museum sei es ein Anliegen, in der Ausstellung „regional Gemaltem aus Thüringen“ Platz zu bieten und dabei „die Polarisierung zwischen professionellem Maler und Hobbymaler“ zu zeigen. Er verfolge die Arbeit von Eckard Weder und Ralf Endres schon lange und sei von der Qualität beider Künstler überzeugt. Die Ausstellung von Eckard Weder und Ralf Endres ist bis zum 25. September zu den Öffnungszeiten des Tante-Irma-Museums zu besichtigen. „Wie immer öffnen wir aber auch auf Anfrage“, sagt Rainer Berthelmann.