Protest gegen AfD-Stand in Fußgängerzone

Jena  Neues Netzwerk in Jena aktiv

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Nach dem Bürgerstammtisch in Kahla am vergangenen Mittwoch wurde auch der Infostand der AfD in Jenas Fußgängerzone von Protesten begleitet. Organisiert wurden diese von dem antifaschistischen Mobilisierungsnetzwerk „Nationalismus ist keine Alternative“ (Nika). Seit mehr als drei Jahren arbeiten radikale Linke unter diesem Label gegen einen gesellschaftlichen Rechtsruck und die Akteure, die ihn vorantreiben. In Jena ist dieser Zusammenschluss allerdings erst seit wenigen Tagen aktiv. Nachdem das Netzwerk bereits am Freitag zum Protest gegen einen Informationsstand der AfD mobilisiert hat, haben die Aktivisten am Samstag erneut zum spontanen Protest aufgerufen.

Die etwa 25 Teilnehmer hätten gezeigt, dass „sie die rechtsradikale Ideologie der Partei nicht unwidersprochen hinnehmen“, hieß es in einer am Wochenende verbreiteten Erklärung. Die Wahlkämpfer der AfD hatten den Stand auf Höhe des Textilgeschäfts C&A abgebaut – unklar blieb gestern, ob dies eine Folge des Gegenprotestes war. Zu Zwischenfällen kam es nicht, Polizisten, die ohnehin wegen des Fußballheimspiels das Stadtbild prägten, verfolgten den Protest und mussten nicht einschreiten.

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