Ranzen gehen von Jena auf große Reise nach Sri Lanka

500 Schulranzen, Rucksäcke, Laptops und andere Utensilien gehen von Jena aus in wenigen Tagen auf eine lange Reise nach Sri Lanka. Die Organisatorin der Lichtbildarena Barbara Vetter hat die Spenden gesammelt und jetzt mit ihren Töchtern Lola und Saba reisefertig gemacht. 

500 Schulranzen, Rucksäcke, Laptops und andere Utensilien gehen von Jena aus in wenigen Tagen auf eine lange Reise nach Sri Lanka. Die Organisatorin der Lichtbildarena Barbara Vetter hat die Spenden gesammelt und jetzt mit ihren Töchtern Lola und Saba reisefertig gemacht. 

Foto: Ralf Schlegel

Beim Drehen einer Dokumentation in Sri Lanka lernte Barbara Vetter das Land und seine Menschen kennen und lieben. Jetzt hilft die Jenaerin dort.

Jena. 500 Schulranzen, Rucksäcke, Laptops und andere Utensiliengehen von Jena aus in wenigen Tagen auf eine lange Reise. Ihr Ziel ist Sri Lanka, wo Kindern für ein besseres Lernen solche Dinge oft fehlen. Gesammelt wurden sie in den letzten eineinhalb Jahren von den Organisatoren der Lichtbildarena Barbara Vetter und Vincent Heiland für den Verein „S.T.E.P.S. of forgiveness“ in Sri Lanka.

Dok-Filmer sehen hinter die Kulissen

Dort war Barbara Vetter vor einigen Jahren auf einer ihrer Dokumentationsreisen auf das besondere Schulprojekt „Lanka Learning Center“ aufmerksam geworden. Unabhängig von Konfession und Ethnie soll hier Kindern und Erwachsenen eine bessere Zukunft ermöglicht werden. Die Schule arbeitet an 28 Bildungsstandorten mit über 1.000 Kindern. „Sri Lanka gilt bei vielen Urlaubern als Traumland. Doch die Insel hat eine schwierige Vergangenheit. Jahrelanger Bürgerkrieg, Tsunamikatastrophe – viele Erwachsene und Jugendliche haben hier überhaupt keine Schul- und Berufsausbildung. Auch fehlt etlichen Eltern oft das Geld um ihren Kindern Schulutensilien zu kaufen. So bleiben immer wieder Kinder aus Scham dem Unterricht fern, da ihren Eltern das Geld für Schuluniformen, Stifte und Hefte fehlt“ erklärte Vetter.

Corona verzögert Transport

Durch die Coronakrise verzögerte sich diesmal allerdings der Transport immer wieder. Doch jetzt sind die Ranzen reisefertig. In knapp zwei Wochen soll der Container verladen werden.