Rostock Seawolves planen Basketball-Heimspiel gegen Jena vor Fans

Das Vorhaben ist Teil des Modellprojekts "Pilot Rostock", bei dem Lockdown-Öffnungen erprobt werden sollen.

Das Vorhaben ist Teil des Modellprojekts "Pilot Rostock", bei dem Lockdown-Öffnungen erprobt werden sollen.

Foto: Sascha Fromm (Symbolfoto)

Rostock/Jena.   Die Rostock Seawolves planen, ihre Heimspiele wieder vor Zuschauern durchzuführen. So soll am 10. April gegen das Team von Science City Jena in der Rostocker Stadthalle Publikum dabei sein dürfen.

Basketball-Zweitligist Rostock Seawolves will am 10. April gegen Science City Jena vor Zuschauern spielen. Im Gespräch sind rund zehn Prozent der Kapazität in der Stadthalle Rostock, also rund 450 Zuschauer. Das teilte der Verein am Donnerstag mit. Das umfangreiche Hygienekonzept ist vom Gesundheitsamt Rostock bereits genehmigt worden. Vor dem Spiel müssen sich die Zuschauer Corona-Schnelltests unterziehen. Es besteht Maskenpflicht. Zudem setzen die Veranstalter auf die Luca-App zur schnellen Nachverfolgung bei möglichen Infektionen. Alles Wichtige zur Corona-Pandemie in Thüringen lesen Sie in unserem Blog

In Vorgesprächen sollen sich Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) und Sportministerin Stefanie Drese (SPD) positiv zu Plänen und Konzepten geäußert haben. "Wir würden es sehr begrüßen, wenn Ministerpräsidentin Manuela Schwesig unser Vorhaben genehmigt", sagte der Seawolves-Vorsitzende André Jürgens.

Nach dem Pilotprojekt von Fußball-Drittligist Hansa Rostock mit 702 Zuschauern am vergangenen Samstag im Ostseestadion sollen die Projekte zur vorsichtigen Öffnung unter Pandemie-Bedingungen laut Landesregierung fortgesetzt werden. Die Seawolves hatten letztmals am 1. November vergangenen Jahres gegen die Nürnberg Falcons vor Zuschauern gespielt. Damals waren 1500 Fans in der Halle.

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