Schrecksekunde beim Motoball für Coach des FC Carl Zeiss Jena

Kuppenheim  Die Jenaer Fußballer testen derzeit im Trainingslager nach harter Morgenarbeit eine ungewohnte Sportart – auf dem Motorrad.

Mit Spaß bei der Sache: Anton Donkor (rechts) und Michael Schüler auf der Maschine präparieren sich für Motoball, bei dem mittels Motorrad die großen Bälle ins Tor geschossen werden müssen.

Mit Spaß bei der Sache: Anton Donkor (rechts) und Michael Schüler auf der Maschine präparieren sich für Motoball, bei dem mittels Motorrad die großen Bälle ins Tor geschossen werden müssen.

Foto: Holger Zaumsegel

Benzin im Blut und Krafteinheiten: Am vorletzten Tag im Trainingslager ist der FC Carl Zeiss Jena in Vorbereitung auf die neue Saison in der 3. Fußball-Liga noch einmal ungewöhnliche Wege gegangen.

Die spektakulärere der beiden Aktivitäten fand am Nachmittag beim MSC Puma Kuppenheim statt. Der deutsche Vizemeister wies die Zeiss-Kicker in die Kunst des Motoballs ein. Dabei wird mit Motorrädern, die bis zu 250 Kubikzentimeter und 50 PS haben, ein Ball über ein Feld gejagt. Ziel auf der Betonfläche ist es, Tore zu schießen.

Die Jenaer Fußballer beließen es zumeist aber beim Motorradfahren, was so manchem schon alles abverlangte. Marian Sarr erwischte es zum Beispiel hinter dem Tor. „Der ist hart im Nehmen“, gab Trainer Lukas Kwasniok nach dem Sturz aber sofort Entwarnung.

Den Kontakt zu den Kuppenheimern hatte Co-Trainer Lucca Strolz hergestellt. „Der Benni ist mein Nachbar“, sagte er mit Blick auf Benjamin Walz, der wie Strolz aus dem kleinen Örtchen stammt. Walz ist kein Geringerer als der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft im Motoball. Einer Sportart, die vor allem im Baden-Württemberg und im Norden der Bundesrepublik betrieben wird.

Strolz war jedenfalls einer, der eine bessere Figur machte und den Ball auch einmal im Tor unterbrachte. Für ein Spielchen war die kurze Einweisung dann freilich nicht ausreichend, so dass die Spieler im Anschluss lieber zu Fuß das Toreschießen mit dem Ball, der etwas größer als ein Fußball ist, übten.

Noch ohne mediale Begleitung mussten die Spieler am morgen eine Krafteinheit der besonderen Art absolvieren. Trainer Kwasniok hatte seine Beziehungen spielen lassen und einen Kraftkreis nach militärischem Vorbild organisiert. An zehn Stationen „durften“ sich die FCC-Spieler austoben. Reifenziehen, Klimmzüge, Seile schwingen oder der Einsatz des Vorschlaghammers standen an. Eigentlich waren drei Durchgänge geplant. Aber den Kickern reichten bei sommerlichen Temperaturen auch zwei, um die Muskeln zu stählen.

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