Schwer verdauliche Niederlage für HBV Jena

Jena  Das erste Landesliga-Spiel verlieren die Handballerinnen des HBV Jena gegen den Thüringer HC III deutlich mit 26:38

HBV-Coach Christopher Pchalek.

HBV-Coach Christopher Pchalek.

Foto: Peter Poser

Er habe die Niederlage nun langsam verdaut. Christopher Pchalek, seines Zeichens Coach der Frauen des HBV Jena, lässt am Montag noch einmal die Partie gegen den Thüringer HC III Revue geschehen. Eine Partie, in der es für die Handball-Damen aus der Universitätsstadt nichts zu holen gab. 26:38 unterlag der HBV Jena gegen die Nachwuchsmannschaft, konnte nur während des Auftakts das Kommando auf dem Feld an sich reißen. Doch je länger die Begegnung weilte, desto entschlossener präsentierten sich die Gäste aus der Kaderschmiede, zogen insbesondere im zweiten Akt geradezu gnadenlos von dannen.

„Unsere Trainingsbedingungen die Woche über waren nicht gerade optimal. Aufgrund des Feiertages konnten wir nur einmal trainieren, außerdem war die eine oder andere Spielerin noch im Urlaub, so dass die Abwehrreihe noch nicht im Detail bei uns funktionierte“, resümiert Pchalek, für dessen Team es die erste Partie in der noch rechten jungen Saison war, da zwei zuvor angesetzte Spiele in der Landesliga abgesagt werden mussten. „Uns fehlt eben auch noch der nötige Spielfluss“, führt Pchalek weiter aus, für den es mittlerweile die vierte Saison an der Außenlinie bei den Handballerinnen von der Saale ist.

Und auch in dieser Saison heißt das vorgegebene Ziel des Trainers Aufstieg, ganz klar. Damit das gelingt, hat er seine Reihen verstärkt. So spielt seit dieser Saison beispielsweise Annalena Bock für den HBV, die in der vergangenen Saison noch für Saalfeld spielte. Bei ihrem Liga-Debüt für ihren neuen Verein am Sonnabend konnte sie beeindruckende acht Tore erzielen. Neben Bock wird künftig auch Maika Anders mit in das Spielgeschehen eingreifen, die vom HSV Weimar kam. Ansonsten kann Pchalek auf Spielerinnen zurückgreifen, die seit zwei, drei Jahren bereits das Antlitz des HBV prägen. Dazu gesellen sich dann noch die quasi Urgesteine, die bereits mit an Bord waren, bevor Christopher Pchalek das Kommando übernahm: Lisa Hilmer, Alexandra Kraska und Julia Wagner.

Dass es eine Reformierung der Spielkassen im Frauen-Handball gab, die Landesliga und die Thüringenliga in zwei Staffeln zusammengelegt worden, ist für den HBV-Coach ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite begrüßt er es, da es jetzt schlichtweg mehr Ansetzungen gibt. Auf der anderen Seite sei jedoch das Niveau innerhalb einer Staffel alles andere als ausgeglichen, ein starkes Leistungsgefälle vernehmbar. Hochkaräter in jener Staffel, in der sich auch der HBV Jena befindet, seien laut Pchalek der Nordhäuser SV und der Thüringer HC III. Ein Wiedersehen mit Letzterem gibt es Ende Januar. Und bis dahin sollen die Baustelle im HBV-Spiel bereinigt sein. „Im Rückspiel wollen wir den THC III auf jeden Fall schlagen“, sagt Christopher Pchalek.

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