Smart City in Jena-Lobeda für Jung und Alt

Neue Farbe und neue Balkone für Smartes Quartier in Jena-Lobeda.

Neue Farbe und neue Balkone für Smartes Quartier in Jena-Lobeda.

Foto: grafiker.org

Jena.  Die Ernst-Abbe-Hochschule Jena hat ein neues Forschungsprojekt gestartet. Wie kann man den Herausforderungen einer alternden Gesellschaft begegnen?

Ältere Menschen so intensiv und lange wie möglich am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen und dafür auch die Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen, ist das Ziel eines neuen Forschungsprojektes, das jetzt an der Ernst-Abbe-Hochschule gestartet wurde.

Innerhalb der nächsten drei Jahre untersucht das interdisziplinäre Projektteam um Christian Erfurth (Wirtschaftsingenieurwesen) und Michael Opielka (Sozialwesen) der Ernst-Abbe-Hochschule Ansätze, wie den Herausforderungen einer alternden Gesellschaft so begegnet werden kann, dass die Interessen der Gesellschaft mit deren individuellen Bedürfnissen in Einklang gebracht werden können.

In dem Projekt werden unter Einbezug des smarten Quartiers Jena-Lobeda,ein Vorhaben der Stadtwerke Jena Gruppe, Ansätze zur Flexibilisierung von Arbeit sowie sozialer Teilhabe und Digitalkompetenz für Menschen im Alter von 55+ entwickelt. Ziel ist es, die Teilnahme am Erwerbs- und sozialen Leben so lange wie möglich für die Bewohner des smarten Quartiers sichern zu können und zudem die Möglichkeit eines langfristigen Wissenstransfers über Generationen hinweg zu schaffen.

Das Forschungsprojekt „Multi-Generation Smart Community“ wird durch die Carl-Zeiss-Stiftung mit 940.000 Euro gefördert.