Stabile Arbeitslosenquote im Raum Jena

Jena.  Der Rückgang gerade bei Jüngeren durch den Studienbeginn macht sich bemerkbar.

Weniger Personen beziehen Arbeitslosengeld II in Jena und im Saale-Holzland-Kreis.

Weniger Personen beziehen Arbeitslosengeld II in Jena und im Saale-Holzland-Kreis.

Foto: Bernd Wüstneck / dpa

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Von einer Konjunkturflaute ist mit Blick auf die aktuellen Arbeitslosenzahlen wenig zu spüren. In der Stadt Jena bleibt die Arbeitslosenquote stabil bei fünf Prozent, das ist ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr.

„Gerade bei den Jüngeren unter 25 Jahren konnten wir in diesem Monat erneut einen größeren Rückgang verzeichnen. Jugendliche haben sich verstärkt mit Beginn ihres Studiums abgemeldet. Zum Teil gelang es uns auch, noch ausbildungssuchende junge Menschen, trotz späterem Ausbildungsbeginn, ins Berufsleben starten zu lassen“, sagt Franziska Exner, Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Jena.

Aktuell sind in der Saalestadt 2076 Stellen offen, wobei von regionalen Unternehmen und Einrichtungen im November nur noch 205 neue Stellen gemeldet wurden, das sind 42,4 Prozent weniger als im Vorjahr.

Im Saale-Holzland-Kreis sank die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Prozentpunkte auf 3,9 Prozent. 185 neue freie Stellen wurden in dieser Region gemeldet, das sind 40 mehr als im Vorjahr. Insgesamt fehlen 1217 Arbeitskräfte im Landkreis. Überwiegend sind es unbefristete Stellen, die ausgeschrieben sind (Jena: 88 Prozent, Saale-Holzland 91 Prozent). Während in Jena 19 Prozent der Angebote aus dem Bereich der Arbeitnehmerüberlassung, also der Leiharbeit kommen, sind es im Landkreis 24 Prozent.

Das Jobcenter betreut sowohl in Jena wie auch im Saale-Holzland weniger Bedarfsgemeinschaften nach Sozialgesetzbuch II als im Vorjahr (Jena: -10,7 Prozent; Saale-Holzland: -11,6). Auch mussten weniger Menschen Arbeitslosengeld II beziehen (Jena: -10,9 Prozent; Saale-Holzland -12,2 Prozent).

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