Stadtwerke Jena Netze investiert 41,3 Millionen Euro in Infrastruktur

Jena  Das Geld soll in den Ausbau der Strom-, Gas- und Fernwärmenetze fließen.

Für den neuen Hochbehälter im Rautal werden Trinkwasserhauptleitungen verlegt.

Für den neuen Hochbehälter im Rautal werden Trinkwasserhauptleitungen verlegt.

Foto: Andreas Franke/Stadtwerke

Die Stadtwerke Jena Netze wollen in diesem Jahr schwerpunktmäßig in die Bereiche Wasser und Abwasser investieren. 28 Millionen Euro sind dafür vorgesehen, teilt das Tochterunternehmen der Stadtwerke Jena-Gruppe mit. Das ist vergleichbar mit dem Vorjahreswert von 27,6 Millionen Euro.

Insgesamt sollen 41,3 Millionen fließen, um die Infrastruktur zu verbessern im eigenen Netz für Strom, Gas und IT sowie im Fernwärmenetz der Stadtwerke Energie Jena-Pößneck und im Wasser- und Abwassernetz des Zweckverbandes Jenawasser. „Damit bleibt die Investitionstätigkeit in Jena, Pößneck und der Region auf einem hohen Niveau: Bereits in 2020 verbauten die Stadtwerke und Jenawasser in ihrem Versorgungsgebiet mehr als 39 Millionen Euro“, heißt es.

Das Wasserversorgungskonzept 2040 wird gemeinsam mit Jenawasser weiter umgesetzt. Bis Ende 2021 soll der neue Hochbehälter im Rautal ans Netz gehen. Dazu müssen Trinkwasserhauptleitungen verlegt werden. „Entsprechende Tiefbauarbeiten wird es in der Dornburger Straße zwischen Scharnhorststraße und An der Eule geben, in der Erich-Kuithan-Straße zwischen Zitzmannstraße und Rautal sowie im Spitzweidenweg zwischen Nollendorfer Straße und Spittelplatz. Daneben wird in Hainichen ein neuer Hochbehälter errichtet und der Hochbehälter Drackendorf saniert. Der Hochbehälter in Tautenburg erhält eine neue Verbindungsleitung“, teilt der Netzbetreiber mit.

Weitere Bauarbeiten angekündigt

Das Gönnatal soll zudem weiter an die Zentralkläranlage Zwätzen angeschlossen werden. Fortgesetzt werde außerdem die Errichtung eines Abwasser-Trennsystems in Bad Berka sowie in Magdala. In Zimmern entstehe eine neue Kläranlage.

Für den neuen Campus am Inselplatz werden Stromleitungen vom Umspannwerk Jena-Nord ins Zentrum verlegt. Die bereits im Sommer 2020 begonnene Maßnahme werde ab Frühjahr in der Löbstedter Straße fortgeführt. Auch die Erschließung des künftigen Zeiss-Standortes geht weiter. Ein neues Umspannwerk am Hardenbergweg soll zudem eine leistungsfähigere Stromversorgung für das Zeiss-Gelände und die Hightech-Unternehmen auf dem Beutenberg-Campus sicherstellen.