Teure Brückensanierung: Dornburg-Camburg beschließt Nachtrag

Dornburg-Camburg.  Der Stadtrat stimmten einem geänderten Haushaltsplan zu. Die Eigenmittel für die Carl-Alexander-Brücke liegen jetzt bei fast 1,3 Millionen Euro.

Den Nachtragshaushalt der Stadt Dornburg-Camburg erklärte Kämmerin Carola Wünscher (rechts) den Mitgliedern im Stadtrat.

Den Nachtragshaushalt der Stadt Dornburg-Camburg erklärte Kämmerin Carola Wünscher (rechts) den Mitgliedern im Stadtrat.

Foto: Jens Henning

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Die Mitglieder des Stadtrates Dornburg-Camburg haben am Donnerstagabend in ihrer Sitzung im Rathaus in Camburg der ersten Nachtragshaushaltssatzung und dem Finanzplan zur ersten Nachtragshaushaltssatzung für 2019 einstimmig ihre Zustimmung gegeben.

Der Nachtrag war nötig geworden, da sich im Vergleich zum ersten Haushaltsansatz doch gravierende Veränderungen ergaben, die vor einem Jahr noch nicht zu erkennen und damit auch nicht planbar gewesen waren. Kämmerin Carola Wünscher von der VG Dornburg-Camburg machte für unsere Zeitung nach der Sitzung die Nachtragshaushaltssatzung an drei Bauprojekten deutlich. So erhöhte sich der Eigenmittelanteil der Stadt Dornburg-Camburg für die Carl-Alexander-Brücke in Dorndorf-Steudnitz von 983.000 auf 1,29 Millionen Euro. Die Kostensteigerung resultiert aus der Errichtung zusätzlicher Baustraßen über die Saalearme, durch den Einsatz anderer Hebetechnik. Bei der Beseitigung der Fahrbahn wurden belastet Materialien gefunden.

Erhöht um 54.860 Euro hat sich der Eigenmittelanteil für die Stadt auch beim Ausbau der Keramik-Werkstatt in Dornburg. Trotz Baugrundgutachten wurden unregelmäßige Baugrundverhältnisse vorgefunden. Bei den Sicherungsarbeiten kam es zu Teilabbrüchen. Die zusätzlichen Baumaßnahmen führten zu Bauzeitverzögerungen. Mehrkosten in Höhe von 89.065 Euro fielen auch beim Dorfgemeinschaftshaus Tümpling an.

Die beiden Beschlüsse über die Nachtragshaushaltssatzung und den Finanzplan gingen am Freitagmorgen der zuständigen Rechtsaufsichtsbehörde des Landratsamtes zu. Am Montag erwartet die Kämmerin die Genehmigung aus Eisenberg. „Dann können wir die Beschlüsse im Amtsblatt der VG veröffentlichen“, sagte Wünscher. Das Amtsblatt erscheint am 16. Dezember. Parallel sind der Nachtragshaushalt und der Finanzplan inklusive Anlagen bis zum 30. Dezember während der Öffnungszeiten im Rathaus in Camburg in der Kämmerei der VG für jedermann öffentlich einzusehen. Danach erlangt er als genehmigter Nachtragshaushalt Rechtskraft – und zwar rückwirkend zum 1. Januar 2019.

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