Trainer des FC Carl Zeiss Jena: Es wird ein sehr, sehr heißer Tanz

Jena.  Warum der FC Carl Zeiss Jena Respekt vorm Pokalgegner vom FC An der Fahner Höhe hat und nicht auf eine B-Elf setzen mag.

Rico Schmitt hofft auf einen Sieg für den FC Carl Zeiss Jena im Pokal-Viertelfinale.

Rico Schmitt hofft auf einen Sieg für den FC Carl Zeiss Jena im Pokal-Viertelfinale.

Foto: Tino Zippel

Trainer Rico Schmitt möchte im Pokal-Viertelfinale des FC Carl Zeiss Jena auf Nummer sicher gehen. Bei der am Sonntag angesetzten Partie beim FC An der Fahner Höhe (Anstoß 13 Uhr) will der Fußballlehrer weitgehend seine Stammelf aufbieten.

„Es geht nicht darum, Spielpraxis in einer für uns wichtigen Partie zu organisieren“, sagt Schmitt und entscheidet gegen eine B-Elf aus Ergänzungsspielern. Er schätzt den Gegner aus dem Landkreis Gotha als „sehr stark“ ein. Es gebe dort „Jungs mit Erfurter Vergangenheit“. Allerdings sieht er seine Mannschaft aufgrund der Ligen-Konstellation als klaren Favoriten. Schließlich spielen die Jenaer in der dritten Liga, stehen dort aber auf dem letzten Platz. Fahner Höhe hingegen ist bislang in diesem Spieljahr ungeschlagen und grüßt von der Tabellenspitze der sechsthöchsten Spielklasse, der Thüringenliga.

Gegner beobachtet und Informationen eingeholt

Deshalb haben die Jenaer den Gegner auch einmal beobachtet und Kontakte zu Vereinen in der Thüringenliga genutzt, um weitere Informationen zu erhalten. „So setzen wir ein Bild zusammen und sind gut vorbereitet. Meine Jungs müssen die Erkenntnisse aber auch aufs Feld bringen. Es wird ein sehr, sehr heißer Tanz“, sagt Schmitt. Der Trainer hat alle Spieler an Bord, die auch bei der Partie gegen Viktoria Köln am Ball waren. René Eckardt hat in der Trainingswoche zwar ein, zwei Tage nur dosiert trainiert, kann aber auflaufen. Der in Köln kurzfristig ausgefallene Dominik Bock kehrt in den Kader zurück.

Im Training spürt er eine bessere Stimmung nach zuletzt vier Punkten aus zwei Spielen. „Einiges geht den Spielern inzwischen einfacher von der Hand“, sagt Schmitt, der ein intensives Programm vor allem zu Wochenbeginn angesetzt hatte. Zum Wochenende hat er schon dosierter trainieren lassen mit dem Blick darauf, dass nach dem sicher kräftezehrenden Pokalspiel schon am nächsten Freitag das Heimspiel gegen seinen Ex-Verein Hallescher FC folgt.

Thüringer Fußball-Verband reagiert auf Kritik

Unterdessen hat der Thüringer Fußball-Verband auf die Kritik des FC Carl Zeiss an der Schiedsrichter-Ansetzung im Landespokal reagiert. Im Viertelfinale sollte Martin Ritter an der Linie stehen. Er pfeift für den FSV 1921 Herbsleben, der über eine Spielvereinigung im Nachwuchs mit dem FC An der Fahner Höhe verbunden ist. Marko Gaßmann aus Nohra übernimmt nach der Entscheidung vom Freitag die Aufgabe als zweiter Assistent. „Das hätte man auch im Vorfeld eleganter lösen können“, sagt Schmitt. „Der Verband hat reagiert, damit ist die Sache nun für uns in Ordnung.“

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